Schändung einer Gedenkstätte

Nächste Antifa-Verurteilung in Klagenfurt

Wochenblick Sondermagazin
"Entsagt dem Hass - Versöhnt euch. Dienet dem Frieden und baut Brücken untereinander" - Mit Farbbeuteln beworfen.

Im Oktober vorigen Jahres wurde die Gedenkstätte für die Gefallenen beider Weltkriege und des Kärntner Abwehrkampfes am Ulrichsberg von der Antifa geschändet. Die Täter wurden ausgeforscht und am 21.03.2017 in Klagenfurt verurteilt. Am Dienstag folgte das letzte Urteil.

In der Nacht vom 08.10.2016 auf den 09.10.2016 wurde die Gedenkstätte und Kirche am Ulrichsberg aufgebrochen, die mit fünf Vorhängeschlössern gesichert war. Mit zehn roten und schwarzen Farbbeuteln beschädigten die Täter daraufhin die Gedenktafeln. Die Tafeln erinnern an die Opfer der beiden Weltkriege und des Kärntner Abwehrkampfes.

Verurteilung

Der Verfassungsschutz konnte Spuren sichern und sieben Tatverdächtige anhand ihrer Turnschuhe ausforschen. Es handelte sich um fünf männliche und zwei weibliche Personen zwischen 15 und 21 Jahren. Vier bekannten sich beim Prozess am 21.03.2017 schuldig, eine Person unschuldig. Drei Angeklagte erhielten eine Diversion. Sie mussten 150 Euro an Wiedergutmachung an die Ulrichsberg-Gemeinschaft leisten und 40 Stunden Sozialdienst ableisten. Der Rädelsführer erhielt eine milde Strafe von 320 Euro. Er und ein weiterer mussten auch die Prozesskosten bezahlen. Die 17j-ährige Ronja N. bekam noch Bedenkzeit, weshalb ein weiterer Prozess angesetzt wurde. Am Dienstag wurde jetzt auch sie verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Grüne verwickelt

Einige der Täter sollen nicht nur Mitarbeiter der ÖH sein, sondern waren zum Tatzeitpunkt auch Mitglied der Grünen. Die Farbbomben wurden sogar in einer Halle produziert, die von den Grünen angemietet wurde. Der Verbindung zwischen Antifa-Kärnten und den Grünen sind wir bereits in einem früheren Artikel nachgegangen: http://info-direkt.eu/2017/03/15/grosser-antifa-prozess-in-kaernten/

Erste Erfolge der Ermittlungen

Inzwischen ist auch die Seite „Radikale Linke Koroska“ von Facebook entfernt worden. Sie soll im Zusammenhang mit der Straftat stehen und war Plattform für Aufrufe zu Straftaten.

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