Überwiegende Ablehnung

Studie zeigt: Nur kleine Minderheit will Gender-Sprache

Wochenblick Sondermagazin
Von Coyote III - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

Laut einer aktuellen Umfrage von YouGov steht sie Mehrheit der Deutschen dem „Gendern“ kritisch gegenüber. Auch in Österreich gibt es kaum noch jemanden, der sich zum Gendern bekennt.

Wie die Junge Freiheit berichtet, lehnen 42 Prozent der Befragten einer aktuellen YouGov-Umfrage Binnen-I und Sternchen ab. „Voll und ganz“ lehnten es 19 Prozent ab, 23 Prozent lehnten es „eher“ ab.

Kaum Zuspruch in Deutschland

Nur bei 14 Prozent findet das Gendern „voll und ganz“ Zuspruch. 23 Prozent befürworteten sie „eher“. Jeder fünfte Befragte machte keine Angaben. Auf die Frage der privaten Nutzung von Gender-Formulierungen gab rund ein Drittel der Befragten an, dies nie zu tun, 37 Prozent antworteten mit selten. Nur winzige fünf Prozent sagten, im privaten Schriftverkehr immer zu gendern.

Auch in Österreich fast nur Ablehnung

In Österreich steht man dem Gendern noch kritischer gegenüber. Das Marktforschungsinstituts Spectra zeigte erst kürzlich, dass die Ablehnung seit dem Jahr 2014 sogar noch größer geworden ist. 55 Prozent sehen demnach überhaupt keine sinnvolle Anwendung des Genderns. Nur 10% bekennen sich zur Gender-Sprache, der Rest steht ihr kritisch bis gleichgültig gegenüber.

 

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