Macht sich damit zum Handlanger der Globalisten:

Trump prüft aggressivere Strategie gegen Iran

Wochenblick Sondermagazin
Bildquelle: APA

US-Präsident Donald Trump prüft mehreren Insidern zufolge Vorschläge für ein aggressiveres Vorgehen gegen den Iran. Ein entsprechender Strategieplan sei von Verteidigungsminister Jim Mattis, Außenminister Rex Tillerson und Sicherheitsberater H.R. McMaster und anderen hochrangigen Regierungsmitarbeitern ausgearbeitet worden, sagten Insider.

Demnach wurde der Plan dem Präsidenten am Freitag bei einem Treffen des Nationalen Sicherheitsrats vorgestellt. Möglicherweise werde die Strategie noch im Laufe des Monats beschlossen und präsentiert. Der Vorschlag ziele darauf ab, den Druck auf die Führung in Teheran zu erhöhen, damit diese ihr Raketenprogramm und die Unterstützung von Gruppen in Syrien, im Irak und im Jemen herunterfahre. Das US-Präsidialamt wollte sich nicht dazu äußern.

„Terrorunterstützung und Destabilisierung“

Trump werde voraussichtlich eher allgemeine, strategische Ziele abstecken und es den Militärs und Diplomaten überlassen, den Plan im Detail umzusetzen, sagte einer der Insider. „Ich würde es eine umfassende Strategie gegen die Palette an bösartigen iranischen Aktivitäten nennen: Finanzsachen, Terrorunterstützung, Destabilisierung in der Region, vor allem Syrien und Irak und Jemen“, sagte ein weiterer hochrangiger Beamter. Damit droht sich Trump jedoch zum Handlanger der Globalisten zu machen, stellen doch vor allem die sunnitischen Golfstaaten wie Saudi-Arabien oder Katar den tatsächlichen Grund für die Destabilisierung der Region dar.

Sanktionen bereits beschlossen

Trump hat die Gangart gegenüber dem Iran bereits verschärft und wegen des iranischen Raketenprogramms neue Sanktionen beschlossen. Im Wahlkampf hatte Trump auch die Kündigung des Atomabkommens in Aussicht gestellt. Das 2015 geschlossene Abkommen sieht die Aufhebung vieler Sanktionen im Gegenzug zur Einschränkung des iranischen Atomprogramms vor. Erst am Montag hatte die Internationalen Atomenergieorganisation dem Iran bescheinigt, sich an die Auflagen für sein Atomprogramm zu halten.

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