Wahlen stehen an:

Müller mault über das Kurzzeitgedächtnis der Bürger

Wochenblick Sondermagazin
Armin Linnartz [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Wenn mich eine Sache wirklich aufregt… dann ist es das Kurzzeitgedächtnis der Bürger.

Heute wählt Deutschland. In drei Wochen ist es in Österreich soweit. Und beide Länder haben eines gemeinsam. In beiden Ländern erklären die Parteien, die die Missstände von heute seit Jahren verursachen, dass endlich etwas getan werden muss. Diesmal wird alles anders. Wie es auch schon vor 4 Jahren anders wurde. Und auch 4 Jahre davor. Ob es diesmal dabei bleiben wird werden wir erst sehen. Immerhin wurden ja schon Bedenken geäußert ob die Legislaturperiode nicht zu kurz ist.

Erkennen die Menschen denn nicht, dass sie hier auf niedrigstem Niveau verarscht werden?! Selbst wenn ich alles glauben würde, was die staatlich gelenkten Medien sich über die AfD aus den Fingern saugen, würde ich mir lieber eine Hand abhacken als noch einmal die Parteien zu wählen, die die letzten 20 Jahre im Bundestag sitzen. Besonders Schlaue sagen dann, dass es eine Wahl zwischen Pest und Cholera sei. ICH sage dazu: Cholera, Cholera, Cholera! Vor allem wenn es die Pest ist, die sie vor der Cholera warnt.

Ich habe kein Problem damit, mich als AfD-Fan zu outen. Jeder, der sich Politdiskussionen ansieht, erkennt nach 5 Minuten, dass es nur eine einzige Oppositionspartei in Deutschland gibt. Und wenn es nicht die Themen der AfD sind, die sie überzeugen, so sollte es zumindest der Argwohn sein. Denn wenn sich alle Parteien, welche sich sonst sehr publikumswirksam „streiten“, auf einmal einträchtigst zusammen rotten um den gemeinsamen Feind zu bekämpfen, dann sollte jedem klar sein, dass es sich hier in Wahrheit um eine Mannschaft handelt, die Ihnen vorgaukelt um Ihr Wohl zu streiten und sich in Wahrheit den Kuchen im Hinterzimmer teilt.

Eines ist jedenfalls heute schon sicher. Merkel wird diese Wahl wieder gewinnen. Wie sollte sie auch gegen einen SPD-Spitzenkandidaten verlieren der so unsympathisch und ungeeignet ist, dass man meinen könnte, die CDU hätte ihn als Wunschgegner aufgestellt. Das wiederum bedeutet weitere 4 Jahre von Muttis munterer Migrationspolitik, weitere 4 Jahre Kontrolle der staatlichen Medien, weitere 4 Jahre Verfolgung politisch Andersdenkender. Kurz gesagt weitere 4 Jahre Verfall und Selbstaufgabe. Nicht nur für Deutschland sondern auch für Europa.

Es ist zwar schön zu sehen, dass eine tatsächliche Oppositionspartei rasant an Stimmen gewinnt. Jedoch frage ich mich, ob es ausreicht, wenn auf der anderen Seite „Alle gegen einen“ gespielt wird. Für Deutschland und Österreich bleibt nur zu hoffen, dass die Umfragen zu tief gegriffen sind und relevante Prozentsätze erreicht werden bevor es zu spät ist.

Ansonsten reihen wir uns ein hinter den anderen verlorenen Ländern Europas. Wie Frankreich oder Schweden. Heute sieht es allerdings so aus als hätten über 80% schon wieder vergessen, wie die letzten Jahre regiert wurde. In 3 1/2 Jahren werden sie alle wieder heulen, wie das denn passieren konnte. Und in 4 Jahren schenken sie ihre Stimme wieder ihren Schlächtern.

Passen Sie auf Ihren Kopf auf!

Müller

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