Wolfsberg in Kärnten

Bewaffnete Tschetschenen rächten sich an Afghanen

Symbolbild: pixabay.com

Zwischen Gruppen von Afghanen und Tschetschenen kam es am Mittwoch in Kärnten zum Streit. Am Abend kamen die Tschetschenen dann stark bewaffnet zur Unterkunft der Afghanen, wo die Situation eskalierte.

Am 4. Oktober 2017 kam es am späten Nachmittag im Kapuzinerpark in Wolfsberg zu verbalen Streitigkeiten zwischen einer Gruppe von fünf Tschetschenen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren und drei afghanischen Asylwerbern (alle „17 Jahre“). Da die afghanischen Asylwerber den Ort verließen, eskalierte die Situation nicht weiter.

Rache mit Waffen

Um 21:35 Uhr suchte die Gruppe der Tschetschenen, bewaffnet mit einer Schreckschusspistole, einem Totschläger, einem Baseballschläger, 2 Klappmessern und einem Messer mit 20 cm Klingenlänge, die Unterkunft der Burschen auf Afghanistan in St. Stefan im Lavantal, Bezirk Wolfsberg, auf.

Sie wollten sich für den Streit am Nachmittag rächen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Tschetschenen und den Afghanen. Die drei afghanischen Asylwerber wurden dabei mittels Faustschlägen leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Die Waffen konnten erst nach intensiver Suche gefunden und sichergestellt werden. Alle Beteiligten wurden auf freiem Fuß angezeigt.

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