Menschenkette und Rosenkranzgebet

Polen: Zehntausende Katholiken beten gegen Massenzuwanderung

Bildquelle: APA

An Polens Grenzen haben sich am Samstag 150.000 Katholiken versammelt, um gegen Massenzuwanderung, Islamisierung und die Rettung der Welt zu demonstrieren.

Die Gläubigen versammelten sich überall an den polnischen Grenzen: Am Ostseestrand, an der Oder und auf den Gipfeln der polnischen Karpaten.

„Rettung Polens und der Welt“

Zur Aktion „Rosenkranzgebet an den Grenzen“ hat die Stiftung Solo Dios Basta aufgerufen, der sich die Bischofskonferenz anschloss. Gemeinsam beteten sie an der 3500 Meter langen Grenze für die „Rettung Polens und der Welt“. Krakaus Erzbischof Marek Jedraszewski betete „für die anderen europäischen Nationen, damit sie die Notwendigkeit verstehen, zu den christlichen Wurzeln zurückzukehren, damit Europa Europa bleibt“.

Konkreter Anlass für die Aktion ist die Massemigration nach Europa. Von den Veranstaltern heißt es: „Es gibt eine Gefahr, die noch kaum abzusehen ist: In dieses geistlich so schwache Europa kommt eine neue Zivilisation, in einem seit vielen Jahrhunderten ungekannten Ausmaß. Das bedroht unsere Zivilisation.“

Große Unterstützung

Mehr als 300 Kirchen beteiligten sich an der Aktion, die am Tag des Fests „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ stattfand. Ministerpräsidentin Beata Szydlo schickte ihre Glückwünsche. Staatliche Betriebe unterstützten die Aktion finanziell. Es wird seit der Seeschlacht von Lepanto im Jahr 1571 begangen, als eine christlich-eurpoäische Flotte unter Don Juan d’Austria die Islamisierung Europas verhinderte.

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