400 Millionen Euro an neuen Schulden:

Rot-Grün treiben Schuldenberg der Stadt Wien weiter in die Höhe



Maria Vassilakou, Michael Häupl, by Franz Johann Morgenbesser, via Flickr (CC BY-SA 2.0)

„Ausblick zu den Finanzen der Stadt Wien“ – unter diesem Titel übermittelte das Büro der Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Mittwoch der APA die Eckdaten für das Budget der Stadt Wien 2018. Es sind 400 Millionen Euro neue Schulden geplant.

Daraus geht hervor, dass im Jahr 2018 erneut eine massive Neuverschuldung im Ausmaß von knapp 400 Millionen Euro bevorsteht. Insgesamt dürfte der Schuldenberg der Stadt Wien bereits sechs Milliarden Euro betragen. Auch im aktuellen Jahr 2017 werden laut veranschlagtem Budget knapp 564 Millionen Schulden gemacht. „Rot-Grün ist das Budget längst entglitten“, kommentiert ÖVP-Wien-Chef Gernot Blümel laut „Krone“ angesichts dieser Zahlen.

Ausgeglichenes Budget bis 2020

Aus dem Budgetbericht geht hervor, dass die Stadt Wien bis 2020 ein ausgeglichenes Budget schaffen und die Neuverschuldung somit jährlich reduzieren will. Während man im Jahr 2019 noch mit einem Minus von 188 Millionen Euro rechnet, will man im Jahr 2020 keine neuen Schulden mehr machen.

Ausgaben für Wohnbau gehen zurück

Ein interessantes Detail des Berichtes ist der geplante Rückgang der Ausgaben für „Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung“ bis zum Jahr 2022, während die Sozialkosten ständig steigen und im Jahr 20022 ein Ausmaß von knapp 4,5 Milliarden Euro erreichen werden.

Wien verschleudert Geld für Inserate

Pikantes Detail: erst kürzlich berichtete die Rechercheplattform „Dossier“ über die Rekordausgaben der Stadt Wien für die Schaltung von Inseraten im Wahlkampf. Mit insgesamt 2,16 Millionen Euro Ausgaben für Anzeigen im Zeitraum zwischen 1. September und 12. Oktober ist die Stadt Wien der einsame Spitzenreiter. Die ÖBB kommt in demselben Zeitraum nur auf 1,22 Millionen Euro.

 

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