Kurioser Fall in Deutschland

Deutsches Gericht will abgeschobenen Afghanen zurückholen



Symbolbild: Asylwerber in Österreich (By Metropolico.org (Immigranten beim Grenzübergang Wegscheid) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons)

Ein Gericht in Sigmaringen fordert die Rückholung eines abgeschobenen Afghanen, weil es den Aussagen der bulgarischen Behörde keinen Glauben schenkt.

Konkret geht es um den 23 Jahre alten Hasmatullah F., welcher im Juni über die Balkanroute nach Deutschland eingereist war und anschließend in einem Asylheim in Tübingen untergekommen ist, wie die „Junge Freiheit“ berichtet. Zwischenzeitlich soll der Afghane jedoch einen Asylantrag in Bulgarien gestellt haben, als er dort von der Polizei aufgegriffen wurde.

Freiwillig nach Afghanistan zurückgekehrt

Nach seiner Abschiebung nach Bulgarien sei er laut den bulgarischen Behörden freiwillig nach Afghanistan zurückgekehrt. Dieser Aussage widerspricht der 23-jährige jedoch und gibt an, von Polizisten geschlagen und zur Unterzeichnung eines Abschiebe-Dokuments genötigt worden zu sein.

Gericht fordert Rückkehr

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen fordert nun die Rückholung des 23-jährigen Afghanen nach Deutschland, da es den Aussagen der bulgarischen Behörden keinen Glauben schenkt. Sollte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weiterhin von einer freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan ausgehen, „wäre dies in einem Verfahren zu verfolgen und glaubhaft zu machen“ wird.

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MIM 104

Aktuell hagelt es politisch motivierte Gerichtsurteile. Siehe das Urteil des BGH über „wohnen“ in einer Flüchtlingsunterkunft.
Diese Richter – mitsamt der Bundeskanzlerlin und den linksgrünversifften Fundis – hat der Feind geschickt.

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