Burschenschaft Eysn zu Steyr

Trotz Gegenwind: Vortrag bei Burschenschaft Eysn war voller Erfolg!



Bild: B! Eysn zu Steyr

Die Burschenschaft Eysn zu Steyr plante letzte Woche einen Vortragsabend mit dem Identitären Martin Sellner, um etwas über deren Kampagne „Defend Europe“ zu erfahren. Gleich mehrmals wurden die etablierten Medien beim Lügen über diese Kampagne erwischt und so schien es nur logisch, einen Aktivisten selbst sprechen zu lassen.

Doch anstatt mit Sellner zu diskutieren, wollten diverse Antifa-Organisationen aus dem Umfeld der SPÖ ein Verbot der Veranstaltung. „Diverse linksgerichtete Personen und Funktionäre“ sollen die Wirtsfamilie massiv unter Druck gesetzt haben. Doch der Vortrag fand trotzdem statt. Wir fragten einen Vertreter der Burschenschaft Eysn zu Steyr, wie der Abend verlaufen ist.

Info-DIREKT: Hat die Burschenschaft diese heftigen Reaktionen erwartet?

B! Eysn: Uns gegenüber hat es keine Reaktionen gegeben, da nur der Wirt massiv unter Druck gesetzt wurde. Wir hatten damit nicht gerechnet, weil wir uns in Steyr in einer reifen, demokratischen, Diskursgesellschaft wähnten. Nicht umsonst ist unsere Vortragsreihe als öffentliche Veranstaltung angelegt, wo auch der Diskussionskultur ein breiter Raum eingeräumt wird. Die Vorgehensweise der linken Kritikträger, die für sich in Anspruch nehmen die Zivilgesellschaft abzubilden, ist dafür umso entlarvender.

Es geht ihnen eigentlich nicht um die inhaltliche politische Auseinandersetzung. Allein die Tatsache, dass Persönlichkeiten mit unliebsamen Themen einen Wiederhall in der Bevölkerung erfahren, ist ihnen ein Dorn im Auge. Deshalb treten sie nicht aktiv in den Diskurs ein, vermutlich aus Mangel an Argumenten, sondern missbrauchen ihre pseudomoralische Macht im Hintergrund, um diesen Diskurs erst gar nicht aufkommen zu lassen. Freiheitliche Demokratie sieht unserer Meinung nach anders aus. Die Frage, wer nun eigentlich eine offene Gesellschaft vertritt, ist aufgrund der erwähnten Vorgänge eindeutig klar geworden.

Info-DIREKT: Warum hat die Burschenschaft den Vortrag trotz der Kritik abgehalten?

B! Eysn: Wir Burschenschafter stehen in der Tradition der Urburschenschaft von 1815 mit den Grundsätzen Ehre, Freiheit, Vaterland und der bürgerlichen Revolution von 1848 (mit der Erlangung der Grund-und Freiheitsrechte wie z.B. Versammlungs- Presse- und Meinungsfreiheit). Daher werden wir einem Druck, der die Meinungsfreiheit einschränkt, nicht weichen. Uns ist wichtig, direkt Informationen von interessanten Vortragenden zu erfahren, mit ihnen darüber zu diskutieren und uns eine eigene Meinung zu bilden.

Die Kritik kam übrigens nur von einigen linken Kreisen der Steyrer Gesellschaft. Sie lautete, dass Martin Sellner von Politikwissenschaftlern als eindeutig rechtsextrem eingestuft würde. Der Wirt bei dem der öffentliche Vortrag ursprünglich stattfinden hätte sollen, hat sich daraufhin beim Stadtpolizeikommandanten erkundigt, ob gegen Hrn. Sellner etwas Greifbares vorläge, was dieser verneint hat. Ein weiterer Kritikpunkt von einem Vertreter des Mauthausenkomitees gegenüber dem Wirt war, dass die Veranstaltung just an einem Jahrestag eines Pogroms stattfände. Wo hier eine inhaltliche Überschneidung vorliegen soll, verschließt sich mir. Rein rechtlich und moralisch hätte auch für den Wirt nichts gegen eine Abhaltung des Vortrages in seinen Räumlichkeiten gesprochen.

Die Wirtsfamilie wurde aber massiv unter Druck gesetzt. Vertreter und Mitglieder der Steyrer SPÖ, des Mauthausenkomitees, des Museums Arbeitswelt, des Rotary Clubs, der Gewerkschaft, des Bundes Sozialistischer Akademiker und einige politisch links orientierte Personen haben regelrecht eine Drohkulisse gegenüber der Familie Pötzl aufgebaut. Mit der Burschenschaft Eysn ist hingegen bis auf einen Steyrer Lokalredakteur niemand in Kontakt getreten. Wir haben uns schlussendlich im Sinne der lokalen Traditionsgaststätte darauf geeinigt, den Vortrag dieses Mal in privaten Räumlichkeiten abzuhalten. Schlussendlich ging es bei den Kritiken nicht um Inhalte, sondern um reine Gesinnungsfragen. Die Nervosität der Linken hängt vermutlich auch mit den Verlusten bei der letzten Wahl und mit dem Verlust der politischen Themenführerschaft zusammen. Weiters ist mir nicht bekannt, ob diese Damen und Herren auch bei Servus TV intervenieren und zum Boykott von Red Bull-Produkten aufrufen, da Vertreter der Identitären Bewegung auch zum Talk im Hangar 7 eingeladen werden.

Nun ist der Vortrag vorbei – wie erfolgreich war der Abend im Rückblick?

B! Eysn: Die Tatsache, dass der 13. Vortrag vor etwa 100 Personen stattgefunden hat, spricht für sich. Das Echo der Besucher war durchwegs positiv. Das Thema „Illegale Migration über die Mittelmeerroute organisiert durch NGOs“ stand im Vordergrund und es wurde darüber auch intensiv diskutiert. Wir werden auch weiterhin Vorträge zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen veranstalten und sind schon mit zukünftigen Referenten in Kontakt.

Info-DIREKT: Vielen Dank für die ausführlichen Informationen und weiterhin gutes Gelingen!

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Andreas Walter
Hahaha, die haben Engst vor euch und Schuldgefühle. Engst davor zu begreifen, dass ihr auch Menschen seid, denen sie aber Schaden zufügen wollen. Darum redet man auch nicht mit Menschen, auf die man später schießen oder Bomben abwerfen, Raketen abschießen will. Wenn sie mit euch reden würden, würden ja auch alle Lügen und Vorurteile sichtbar werden, die sie über euch haben und verbreiten. Das ihr das Böse seid, der Inbegriff des Bösen wäret. Nur seid ihr nicht das Böse, sondern lediglich anders als sie, habt einfach nur andere Vorstellungen davon, wie ihr leben wollt. Wie die Yanomami in Brasilien oder… Weiterlesen »
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