Antifa

Polizeigewerkschafter kann nicht an deutschen Unis sprechen



Screenshot: YouTube

Weil er die Probleme in Deutschland ungeschönt anspricht, ist der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft (DPolG) bei der Antifa verhasst. Seine Vorträge an deutschen Universitäten können nur noch unter Polizeischutz stattfinden.

Rainer Wendt ist dafür bekannt, dass er Probleme offen und ungeschönt anspricht. Deshalb versuchten studentische Organisationen schon zuvor, seinen Vortrag über die „Herausforderungen des Rechtsstaats“ an der Universität Köln zu unterbinden. Sie schrieben einen Offenen Brief an die Leitung der Universität Köln und verlangten seine Ausladung.

Frankfurt sagt Vortrag ab

Wendt hätte vor ein paar Wochen auch an der Goethe-Universität Frankfurt einen Vortrag zum Thema „Polizeialltag in der Einwanderungsgesellschaft“ abhalten sollen. Dort heizten zuvor 60 „Wissenschaftler“ mit einem Offenen Brief die Stimmung an. Sie warfen Wendt vor, sich „fernab eines aufgeklärten Diskurses positioniert“ zu haben, weshalb ihm keine Bühne geboten werden dürfe.

Die Universität sagte den Vortrag dann tatsächlich „aus Sicherheitsgründen“ ab. Die Universität rechnete mit Antifa-Ausschreitungen, sollte es zum Vortrag kommen. Wendt kommentierte es so: „Ich finde es außerordentlich bedauerlich, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich nicht mit Fakten auseinandersetzen, sondern Fake News verbreiten und damit Stimmungsmache betreiben.“

Vortrag in Köln unter Polizeischutz

Die Kölner Juniorprofessorin für Strafrecht, Elisa Hoven, war mutiger und wollte die Veranstaltung unter keinen Umständen absagen. Unser dem Schutz von Sicherheitsleuten und zahlreichen Polizisten konnte eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wohin steuert Deutschland?“ tatsächlich stattfinden.

Doch bereits kurz nach Beginn rief eine Teilnehmerin, man müsse eine andere Person einladen. Schon standen Antifa-Aktivisten auf und entrollten Transparente mit den Sprüchen „Rechtsstaat statt Polizeistaat“, „Antifa Zone“ und „Ich ziehe lieber ’ne Linie Zement“. Dann begann das Grölen der Parole „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda.“

„Halt die Fresse!“

Sobald Wendt etwas sagen wollte, brüllen die Antifaschisten: „Halt die Fresse!“ und „Du Penner!“. Erst nachdem eine komplett durchdrehende Studentin aus dem Saal entfernt wurde, verbesserte sich das Klima leicht, so dass Wendt überhaupt zu Wort kam. Dennoch kam es während der mehr als zwei Stunden anhaltenden Diskussion immer wieder zu Pöbeleien und Beleidigungen von Seiten der Antifa-Gruppen.

Nach der Zusicherung der Professorin, die Veranstaltung nach rassistischen Aussagen sofort zu unterbrechen und Kritik an Wendt durch einen Strafverteidiger, wurde es ruhiger. Dieser erzählte unter anderem, dass die Polizei inzwischen zu den unanständigen Berufen gehört – das gefiel den Antifaschisten. Zumindest eine Diskussion wurde möglich. Hoven betont gegenüber der Welt: „Jetzt muss auf jeden Fall jemand vom ganz linken Spektrum eingeladen werden.“

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