Nur 20,7 Prozent als Flüchtlinge anerkannt

Deutschland: Fast doppelt so viele Asylanträge wie restliche EU



Bild: Flickr; Rossi Rassloff - refugees welcome - gegen rassismus IMG_9957 (CC BY 2.0)

Im ersten Halbjahr 2017 hat Deutschland laut Eurostat 357.625 Asylanträge behandelt. Nach Angaben des zuständigen Bundesministeriums waren es sogar 388.201. Im Vergleich: In der gesamten übrigen EU waren es 199.405 behandelte Anträge.

Die Zahlen umfassen ausschließlich die Erstanträge.

Bundesamt nennt noch höhere Zahlen

Noch höhere Zahlen als Eurostat nennt das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Demnach seien sogar 388.201 Asylanträge behandelt worden. Durchschnittlich seien seit April 2016 pro Monat 15.000 Asylwerber nach Deutschland gekommen. Die Migranten durchquerten dabei illegal Länder wie Österreich, um nach Deutschland zu kommen.

Remigration soll gefördert werden

Bei nur 20,7 Prozent endete das Asylverfahren 2017 mit einer Anerkennung als Flüchtling. Weiteren 16,5 Prozent wurde subsidiärer Schutz gewährt. Bei der überwiegenden Mehrheit handelt es sich deshalb nicht um Flüchtlinge oder Verfolgte.

Das Bundesamt will jetzt mit zusätzlichen Prämien dafür sorgen, dass die abgelehnten Asylwerber freiwillig wieder heimkehren. Drei Monate lang soll es für Familien Prämien bis zu 3000 Euro geben, für Einzelpersonen bis zu 1000 Euro. Die Aktion läuft unter dem Titel: „Dein Land. Deine Zukunft. Jetzt!“

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Peter Lüdin

2)
Im Übrigen müssten die hier bereits aufgenommenen Asylanten für den Unterhalt und die Versorgung der nachgezogenen Familienmitglieder aufkommen. In der Praxis kommt allerdings der Steuerzahler via Sozialamt dafür auf.
Ein bisher ignoriertes Thema ist die Unklarheit der Identitäten der angeblichen „Flüchtlinge“ durch die erfolgte Passentsorgung. Wer ist denn überhaupt im Land? Wie will man dann die Familienzugehörigkeit bei Nachzug prüfen?
Das wird so nicht funktionieren.

Peter Lüdin

1)
2010-2015 sind etwa 2,9 Millionen mehr Menschen nach Deutschland eingewandert als ausgewandert. Das bedeutet eine erhebliche Belastung der Umwelt.
Also kann man endlich aufhören so zu tun als seien die Grünen eine ökologisch orientierte Partei.

Und wenn man die Rhetorik der Grünen zur Obergrenze hört und liest, dann sollte man seitens der grünen naiven Forderungen zuerst mal die Fakten sprechen lassen.
Keiner, selbst das Bundesamt für Flüchtlinge (Bamf), die Länder und Kommunen haben keinen Überblick über die effektiven Zahlen der Zuwanderung (Asylberechtigte, illegale Einwanderung etc.).
Wenn man den unbegrenzten Familiennachzug, also auch für Subsidiäre, zulässt, dann wird das neue Zuwanderungswellen auslösen.

Reiner07

Der Grund für die so gigantische Bevorzugung eines Landes ist jedoch nicht die Beliebtheit, oder gar die bekannte Toleranz und Freundlichkeit, nein es ist ganz einfach nur, dass es nirgendwo sonst einfacher ist straffrei betrügen zu dürfen und die sehr verlockende Vollversorgung + Taschengeld + Wohnung auf unbeschränkte Zeit!

Andreas Walter

Das sind hauptsächlich Wirtschaftsflüchtlinge, also Armutsmigration, sicherlich auch Kriegsflüchtlinge aber eben auch Leute, die womöglich wegen Verbrechen ihr Land verlassen mussten, verlassen haben. Politische Flüchtlinge mögen da auch dabei sein, doch auch das sind dann eher Aufrührer oder womöglich sogar gewaltaffine Leute. So oder so und egal in welcher Mischung aber viel zu viele Leute, die unserer Gesellschaft nicht gut tun. Drum pruefe wer sich ewig bindet.

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