Wird das der nächste Diry-Campaining-Skandal?

SPÖ benutzt Mauthausen Komitee als politische Waffe

Willi Mernyi, Efgani Dönmez, Info-DIREKT
Bild Zeitungsente: pixabay (CC0); Bild Willi Mernyi: By Sebastian Philipp (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons;; Bild Efgani Dönmez: Info-DIREKT; Bildkomposition: Info-DIREKT

Man könnte meinen, das Mauthausen Komitee hätte die Aufgabe, das Andenken an die KZ-Häftlinge zu bewahren. Seitdem der SPÖ-Gewerkschafter Willi Mernyi dort den Vorsitz innehat, wird das Leid der Häftlinge jedoch dazu missbraucht, um die politischen Gegner der SPÖ mit Dreck zu bewerfen. Ob das im Sinne eines würdevollen Gedenken ist, darf bezweifelt werden. Vor allem, weil Mernyis “Campaigning” unsachlich und untergriffig ist.

von Michael Scharfmüller

Dass Willi Mernyi grobe Unwahrheiten über Info-DIREKT verbreitet, ist nichts Neues. Info-DIREKT hat Mernyis realitätsferne Anschüttungen längst widerlegt (hier und hier). Trotzdem wiederholt er diese immer wieder. Seine Freunde in den etablierten Medien und Parteien unterstützen sein Campaigning gegen Info-DIREKT, indem sie seine merkwürdigen Ansichten ungeprüft weiterverbreiten.

Es geht um Machterhalt

Mit seinem Vorgehen dürfte Mernyi hauptsächlich zwei Ziele verfolgen:

  1. Kampf gegen Schwarz-Blau
    Die SPÖ möchte mit aller Kraft das Märchen aufrechterhalten, dass in Österreich ein Rechtsruck stattfinden würde, um damit ein Klima der Angst zu erzeugen. (In Österreich findet übrigens kein Rechtsruck, sondern eine Rückkehr zur Normalität statt, wie Christian Ortner in der Wiener Zeitung treffend analysiert.)
  2. Kampf um Deutungshoheit
    Statistik zum vergrößern anklicken.

    Zur Zeit wird die österreichische Medienlandschaft noch von Personen und Institutionen dominiert, die für Ansichten der Grünen und der SPÖ sehr offen sind (siehe Bild der AK-Wahlen). Natürlich hat die SPÖ Interesse daran, ihren Einfluss auf das, was in den Medien veröffentlicht wird, nicht zu verlieren. Medienprojekte wie Info-DIREKT durchbrechen das rot-grüne Meinungsmonopol und machen so dem Establishment das Leben schwer. Jubelberichte über die positive Auswirkung von Zuwanderung und ähnliche Märchen bleiben damit nicht mehr unwidersprochen. Durch soziale und alternative Medien haben die Eliten an Deutungshoheit verloren und an Macht eingebüßt. Nicht umsonst hat der Sozialdemokrat Heiko Maas die Meinungsfreiheit im Internet nun stark beschnitten.

Willi Mernyi will Schmerzen verursachen

Mernyi geht es bei seinen Kampagnen nicht darum, der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen oder nüchtern seine Sicht der Dinge darzulegen, um so einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs zu leisten. In seinem im ÖGB-Verlag erschienenen Buch “Kampagnen und Aktionen erfolgreich organisieren” schreibt er ganz offen, welchen Zweck eine Kampagne aus seiner Sicht zu erfüllen hat:

“Kampagnen [können] nur dann erfolgreich sein, wenn diese Schmerzen verursachen.” (S/10)

Zudem müsse eine Kampagne den “Lebensnerv” des Gegners angreifen (S/10). Fast wehmütig bekundet er im Vorwort seines 2005 erschienenen Buches, dass es in Österreich bislang undenkbar war, Kampagnen in der Härte und Konsequenz durchzuführen wie in Amerika (S/11). Mittlerweile hat das die SPÖ geändert, wie sie mit ihrem Dirty Campaigning (Causa: Silberstein) gegen ÖVP und FPÖ im letzten Wahlkampf bewiesen hat.

Tatsachenbewusstsein als Leichengift

Für Mernyi müssen erfolgreiche Kampagnen “so einfach wie möglich und so komplex wie notwendig” (S/18) sein. Das mag zwar richtig sein, jedoch dürfen – gerade, wenn es um schwerwiegende, strafrechtlich relevante Anschuldigungen geht – die Tatsachen nicht unter einer werbewirksamen Pointierung leiden. Mernyi dürfte das anders sehen, zumindest lässt jener Satz das vermuten, den Mernyi seinem Buch vorangestellt hat:

“Ohne Mut zum Visionären, Phantastischen wäre unsere Kultur wohl längst am Leichengift des Tatsachenbewusstseins zugrunde gegangen.” (S/7)

Mernyi bringt Info-DIREKT neue Leser

Der von Mernyi wegen seines Gastbeitrags angegriffene Efgani Dönmez stellt in einem Kommentar auf seinem Blog fest:

Wie des Öfteren geht es nicht um den Inhalt, sondern über die Deutungshoheit von einigen selbsternannten Moralaposteln, welche in ihrer Überheblichkeit glauben, darüber bestimmen zu dürfen, wer, wo, was zu publizieren hat.

Zudem weist Dönmez darauf hin, dass nicht er der Grund sei, dass Info-DIREKT jetzt in allen Medien präsent sei und dadurch bekannter werde, sondern das dies erst “durch den akkordierten Sturm im Wasserglas” geschehen sei.

Angriff auf den Lebensnerv von Info-DIREKT

Bildschirmfoto eines Kommentars auf der Facebook-Seite der KronenZeitung

Unsere Online-Zugriffszahlen und einzelne Kommentare (siehe Bildschirmfoto) bestätigen Dönmezs Einschätzung. Wir freuen uns zwar über die Aufmerksamkeit, die unserem kleinen Medienprojekt zuteil wird. Für Info-DIREKT ist es trotzdem geschäftsschädigend, wenn Autoren, Interviewpartner und Inseratenkunden angegriffen werden. Damit hat Willi Mernyi den Lebensnerv von Info-DIREKT getroffen. Schließlich gehört es zum Selbstverständnis unseres Magazins, dass wir unseren Lesern unterschiedliche Ansichten bieten.

Schizophrenes Weltbild

Manche rot-grüne Besserwisser kritisieren uns, weil wir angeblich zu weit “rechts” stünden. Noch viel empörter reagieren dieselben Personen jedoch darauf, wenn wir Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Meinungen zu Wort kommen lassen. Diese Angriffe sagen wenig über Info-DIREKT aus, jedoch viel über das Verständnis von Demokratie und Pressefreiheit unserer Widersacher.

Info-DIREKT steht derzeit im Sturm einiger feindseliger Kampagnen. Ob das Ansinnen unserer Gegner, Info-DIREKT zu zerstören, erfolgreich sein wird, hängt vor allem von einem ab: unseren Lesern!

Durch unsere treuen Abonnenten ist es uns bisher gelungen, alle Angriffe auf Info-DIREKT zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen. Setzen auch Sie ein Zeichen gegen die Hetze auf alles Patriotische. Unterstützen Sie Info-DIREKT mit einem Jahresabo (ab 33€): Info-DIREKT jetzt abonnieren!

Nachtrag: Die SPÖ schießt sich nun weiter auf den ÖVP-Nationalrat Efgani Dönmez ein. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Matznetter versteigt sich dabei sogar so weit, absurde Verschwörungstheorien in den Raum zu stellen. Dabei dürfte es auch ihm nicht um Tatsachen gehen, sondern lediglich darum, einen weiteren Punkt aus Mernyis Kampagnen-Buch in die Realität umzusetzen, nämlich

“begrenzte Kräfte auf einen möglichst kleinen Punkt zu lenken, um damit größtmögliche Kraftwirkung zu erreichen” (S/10)

Das heißt, nachdem die Kampagnen gegen Kickl, Kitzmüller und Höferl erfolglos waren, konzentriert sich jetzt die rot-grüne Jagdgesellschaft auf Efgani Dönmez. Dabei geht es niemals um einzelne Personen, sondern immer nur darum, patriotische Anliegen zu schwächen.

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Anton Eibl

Was da so alles instrumentalisiert wird,um weiterhin Schmutz-Kübel auf (“missliebige,Andersdenkende”), die nur die Wahrheit aussprechen, auszuleeren!?
Und man ist bereits dermaßen blind, dass man nicht einmal mehr mitbekommt, dass man sich damit nur selbst schadet!

Ist Oikophopie heilbar???

Nur mehr ERSCHRECKEND!!!

Anton Eibl

Und immer wenn “dieses System” am kippen ist, das selbe Szenario;
zudem nebenbei das Süppchen immer schön am köcheln halten?!
Hört endlich auf damit und schämt euch, ihr seit längst durchschaut!

hein-tirol

Im Kurier und auf diePresse.com sind heute gleichlautende Artikel zu InfoDIREKT und Efgani Dönmez erschienen. Obwohl sein Artikel vor einem Jahr in der OÖN erschien und Sie ihn jetzt wiedergaben tat alle Welt so, als sei dieses Interview direkt bei Ihnen erschienen. Entsprechende Kommentare habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und den beiden Presseerzeugnissen den Kopf gewaschen, was Neutralität, Wahrheitsgehalt und Aktualität anbetrifft. Riesige Resonanz war mir sicher. Machen Sie weiter so und überraschen Sie mich immer wieder mit Nachrichten, die man woanders nicht liest.