Anteil der Migrantenkinder steigt weiter

Graz: Einheimische Volksschüler sind bereits in der Minderheit

Symbolbild: von DALIBRI (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Anzahl von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache ist in Graz weiter gestiegen. Wie aus einer Anfragebeantwortung im steirischen Landtag hervorgeht, ist Deutsch bereits für 52,4 Prozent der Volksschüler eine Fremdsprache. Die FPÖ zeigt sich ob dieser Entwicklung besorgt und fordert eine „Trendumkehr in der Zuwanderungspolitik“ und „bildungspolitische Maßnahmen“.

Österreichische Volksschüler sind in der steirischen Landeshauptstadt Graz bereits in der Minderheit. Das geht aus aktuellen Zahlen einer Anfragebeantwortung durch die steirische SPÖ-Bildungslandesrätin Ursula Lackner hervor.

Lend und Gries mit 92 Prozent Spitzenreiter

In der gesamten Steiermark weist bereits jeder fünfte Volksschüler (21,2 %) eine nichtdeutsche Muttersprache auf. Doch die Situation in der Landeshauptstadt zeigt sich noch dramatischer. Demnach sind es in Graz bereits 52,4 Prozent aller Volksschüler. Die Grazer Stadtbezirke Lend und Gries mit jeweils 92 Prozent weisen dabei den höchsten Anteil von fremdsprachigen Volksschülern auf. Danach folgen Jakomini (73 %), Eggenberg (72 %) und Göstung (70 %) mit besonders hohen Zahlen.

Zeichen für verfehlte Zuwanderungspolitik

Für den Grazer FPÖ-Klubmann Armin Sippel sind diese Zahlen nicht nur ein Zeichen für eine verfehlte Zuwanderungspolitik, sondern auch eine klare Aufforderung, dieser fatalen Entwicklung mit ganzer Entschlossenheit Einhalt zu gebieten.

„Es braucht hier ein Bildungssystem, in dem Deutsch nicht nur gefördert, sondern auch eingefordert wird und als Voraussetzung für ein schulisches Weiterkommen verstanden wird. Darüber hinaus wird es umso mehr notwendig sein, hinkünftig noch restriktiver im Bereich der Zuwanderung vorzugehen und für schnellere Asylverfahren zu sorgen. Wir sind überzeugt davon, dass die neue Bundesregierung dieser besorgniserregenden Entwicklung – insbesondere in den urbanen Ballungsräumen – mit wirksamen Maßnahmen begegnen wird“, so Sippel in einer Presseaussendung.

Spitzenreiter Knittelfeld

Spitzenreiter in der Steiermark ist aber nicht Graz, sondern Knittelfeld. Mit insgesamt 53 Prozent weist die Stadt den höchsten Wert an fremdsprachigen Volksschülern auf.

„Heimische Schüler sind in Knittelfeld gegenüber fremdsprachigen Kindern in der Minderheit. Neben einer Trendumkehr in der Zuwanderungspolitik ist es wichtig, auch bildungspolitische Maßnahmen zu setzen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken“, betonte der designierte Klubobmann der FPÖ Steiermark, Stefan Hermann.

Ziel müsse es seiner Ansicht nach sein, dass beim Schuleintritt alle Kinder über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um dem Regelunterricht folgen zu können.

„Nur so kann gewährleistet werden, dass heimische Kinder im Unterricht nicht zu kurz kommen“, so Hermann weiter.

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Jan

quo vadis austria

Lothar

Diese Maßnahmen sind noch immer nicht ausreichend. Kindergeld usw. müssen ersatzlos gestrichen werden. Dann ist es den Zuwandrern nicht mehr möglich über die Linder ein Einkommen zu generieren.