Mernyi will seinen Gegnern mit Kampagnen Schmerzen zufügen, verweigert aber ein Gespräch

Diese 9 Fragen wollte Willi Mernyi (Mauthausen Komitee) nicht beantworten!

Willi Mernyi, Mauthausen Komitee, SPÖ, Gewerkschaft
Foto: Willi Mernyi: Von Sebastian Philipp - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32780987; Bild HG: pixabay (CC0); Komposition: Info-DIREKT

Willi Mernyi (Vorsitzender des Mauthausen Komitees und ÖGB-Sekretär) macht seit Wochen in geschäftsschädigender Weise Stimmung gegen Info-DIREKT. Als jüngsten Anlassfall nahm er dafür einen Gastbeitrag von Efgani Dönmez im aktuellen Magazin.

von Michael Scharfmüller

Info-DIREKT berichtet nicht nur über Menschen, wir sind auch bemüht, diese selbst zu Wort kommen zu lassen. Wir wollten auch Willi Mernyi diese Chance geben. Leider hat er trotz eines Telefonats und einiger Nachrichten unsere ausgestreckte Hand nicht entgegengenommen. Er wollte sich weder zu einem Gespräch treffen noch wollte er unsere Fragen beantworten.

Wir haben uns dennoch dazu entschlossen die Fragen, die wir ihm schriftlich zur Beantwortung zugesandt haben, nachstehend zu veröffentlichen:

Konnte oder wollte Willi Mernyi diese Fragen nicht beantworten?

1. Herr Mernyi derzeit schießen Sie und Ihr Netzwerk gegen den ÖVP-Nationalratsabgeordneten Efgani Dönmez, weil im aktuellen Magazin Info-DIREKT ein Gastbeitrag von ihm zu lesen ist. Sie werfen ihm vor, damit Werbung für unser patriotisches Medienprojekt zu machen.
Warum haben Sie nicht auch gegen die Linzer SPÖ-Stadträtin Regina Fechter eine Kampagne ins Leben gerufen? Sie hat – so wie zahlreiche andere Personen auch – eine Anfrage von Info-DIREKT beantwortet.

2. Efgani Dönmez weist Ihre Vorwürfe, er würde durch seinen Gastbeitrag Werbung für das Magazin Info-DIREKT machen, zurück und stellt fest, dass die größte Werbung für das Magazin Info-DIREKT nicht auf ihn zurückgeht, sondern auf „jene, die durch den akkordierten Sturm im Wasserglas“ sehr viel Aufmerksamkeit auf das Magazin Info-DIREKT gelenkt haben. Wie können Sie Dönmez‘ Feststellung entkräften?

3. Sie kritisieren, dass Info-DIREKT zu weit rechts stehe. Wenn wir einen Gastbeitrag von einem Nationalratsabgeordneten bringen, der vor kurzem noch für die Grünen im Bundesrat saß, heute ÖVP-Nationalratsabgeordneter ist und selbst einen (türkischen) Migrationshintergrund hat, passt Ihnen das auch nicht. Zielt Ihre Kampagne nicht eigentlich darauf ab, das gute Image von Info-DIREKT zu zerstören, damit wir unsere zahlreichen Interviewpartner und Gastautoren aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen und politischen Lagern verlieren? (In Ihrem Buch „Kampagnen und Aktionen erfolgreich organisieren“ empfehlen Sie auf Seite 10 genau diese Vorgangsweise.)

4. Sorgen Sie mit solchen Kampagnen, wie die gegen Info-DIREKT, nicht erst dafür, dass sich alternative Medien zwangsweise radikalisieren, weil sie durch Ihr Campaining ins gesellschaftliche Aus gedrängt werden?

5. Sie verbreiten die falsche Behauptung, Info-DIREKT würde „in NS-Manier gegen Juden“ hetzen, weil wir die Hintermänner der Globalisierung beim Namen nennen. Darf man George Soros und Co. nicht kritisieren?

6. Ist Ihnen bewusst, dass nur Sie nicht müde werden, den religiösen Hintergrund einiger Globalisierer in den Mittelpunkt zu stellen? Für Info-DIREKT spielt dieser nämlich keine Rolle.

7. Auch zahlreiche andere Medien legen den Einfluss, den George Soros, Blackrock und Co. auf die Globalisierung nehmen, offen und kritisieren diesen teilweise (bspw. hier, hier, hier und hier). Handelt es sich bei diesen Medien auch um antisemitische, rechtsextreme Rassisten oder ist das nur bei Info-DIREKT der Fall, weil wir die falsche Einwanderungspolitik der SPÖ kritisieren?

8. Wie weit darf die Meinung eines Menschen von Ihrer abweichen, ohne Gefahr zu laufen, von Ihnen und Ihrem Netzwerk diffamiert zu werden?

9. Sie haben 2016 massiv gegen den ersten Kongress Verteidiger Europas interveniert und Druck auf Entscheidungsträger ausgeübt, die Veranstaltung zu unterbinden. Sowohl die Gewerkschaft als auch das Mauthausen Komitee haben sich an einer Demonstration beteiligt, rund um die es zahlreiche Sachbeschädigungen gab. Während des Kongresses haben Antifa-Aktivisten eine Stinkbombe im vollbesetzten Vortragssaal platzen lassen. Von den Kongress-Teilnehmern wurden hingegen keine strafrechtlich relevanten Handlungen gesetzt. Ihre Panikmache gegen den Kongress war somit unbegründet. Möchten Sie die Gelegenheit dieses Interviews nutzen, um sich für ihre übertriebene Kampagne gegen den Kongress Verteidiger Europas zu entschuldigen?

Herr Mernyi, vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen. Wir freuen uns, wenn Sie durch Ihre Presseaussendungen weiter zur Bekanntschaft von Info-DIREKT beitragen. Ich ersuche Sie jedoch, dies zukünftig auf eine sachliche Art und Weise zu tun.


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hein-tirol

Der Herr Memyi wird jetzt kräftig Magenschmerzen haben und rumsudern. Aber so ist das halt, wenn man Anpatzer zur Rede stellt.

Markus Vorzellner

Hier zeigt sich wieder einmal ganz deutlich: Mit den Hetzern aus dem „politisch-korrekten“ Milieu ist keine Diskussion möglich. Ihnen gehen sehr schnell die Argumente aus, an deren Stelle dann die Rassismus- und Faschismuskeule kommt; wobei diese Herrschaftne oft gar nicht wissen, was Faschismus tatsächlich bedeutet. Wie es aussieht, ist Willi Merenyi einer der größten Hetzer dieser ideologischen Gruppierung.