Nach SPÖ-Sonderparteitag:

FPÖ kritisiert Häupls „unglaubliche verbale Entgleisung“

By GuentherZ (Own work) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

Beim SPÖ-Sonderparteitag am Samstag trat der langjährige Bürgermeister Michael Häupl als Wiener SPÖ-Chef zurück. 

Bei seinem Abgang bedankte sich Häupl für das Vertrauen seiner Partei, die er über 25 Jahre als Vorsitzender leitete.

„An der Arroganz werden sie ersticken“

In seiner Rede kritisierte er aber auch die anderen Parteien – allen voran die FPÖ -, denen er vorwarf, sich im Vorfeld des Sonderparteitags respektlos über die beiden Nachfolgekandidaten Michael Ludwig und Andreas Schieder geäußert zu haben.

„Ich weiß nicht, woher die Herren Gudenus etc. diese Arroganz hernehmen, aber an der Arroganz werden sie ersticken“, so Häupl.

„Alle Sicherungen durchgebrannt“

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky reagierte noch am Samstag empört auf die Aussagen des scheidenden SPÖ-Chefs:

„Beim letzten großen öffentlichen Auftritt als Wiener Bürgermeister dürften bei Michael Häupl alle seine noch vorhandenen Sicherungen durchgebrannt sein. Anders kann man diese unglaubliche verbale Entgleisung Häupls nicht bezeichnen, wenn er ‚anderen politischen Mitbewerbern ein Ersticken‘ prognostiziert“, so Vilimsky in einer Presseaussendung.

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