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Die teure Pseudomoral der Energiewende

09. April 2026 / Deutschland

Die teure Pseudomoral der Energiewende
Symbolbild von Info-DIREKT mit KI erstellt. Bild Christoph Birghan: zVb; Bildkomposition: Info-DIREKT

Die Energiewende ist in Deutschland weniger ein wirtschaftliches Projekt als ein emotionales. Angst vor Klimafolgen, Schuldgefühle gegenüber künftigen Generationen und politisches Framing haben eine Atmosphäre geschaffen, in der Energiepolitik zunehmend von Gefühlen statt von Kalkulation bestimmt wird. Das schadet unserem Land.

Ein Gastkommentar von Christoph Birghan aus dem Magazin Info-DIREKT mit dem Schwerpunktthema "Windräder als Gefahr für Mensch, Natur und Demokratie"

Im Zentrum dieser emotionalen Aufladung steht die Windkraft. Sie ist das Symbol der Energiewende – und zugleich überwiegend ein teurer Irrweg. Der Bau und Betrieb von Windparks ist kapitalintensiv, ihre Wirtschaftlichkeit in weiten Teilen des Landes gering. Rentabel sind viele Anlagen nur dank staatlicher Förderung, garantierter Abnahmepreise und steuerlicher Vergünstigungen. Fiele die massive Unterstützung weg, stünde die Branche vor erheblichen Problemen. Der Markt folgt hier nicht der Nachfrage, sondern politischen Zielvorgaben und staatlichen Markteingriffen.

Ein undurchdachtes System


Besonders deutlich wird das in Süddeutschland. Dort sind die Windverhältnisse schwach, die Standorte oft ungünstig. Dennoch entstehen neue Anlagen beispielsweise auch im windarmen Bayern und gegen den Widerstand der Bürger. Häufig lassen sich die Pro-Windkraft-Initiativen, die überall dort auftauchen, wo sich Bürger gegen neue Anlagen zur Wehr setzen, auf die immer gleichen großen Klima-NGOs zurückführen. Gleichzeitig fehlen die großen Stromtrassen aus dem Norden, wo Windkraft sinnvoll sein kann, um den Strom in den stärker industriell geprägten Süden zu transportieren – ein offensichtlich undurchdachtes System.

Windkraft macht Strom teurer


Neben grundsätzlichen Fragen nach Kosten und Wirtschaftlichkeit von Windenergie bleibt ein naturgemäßer Nachteil: Wind ist unbeständig. Wenn Flaute herrscht, müssen konventionelle Kraftwerke oder Importe einspringen. Diese Volatilität macht das System anfällig für Störungen und verteuert es: durch Reservekapazitäten, durch teuren Netzausbau und durch Risiken für Investoren.

Hohe Energiekosten als Preistreiber


Trotzdem hält die Politik an der Windkraft fest. Die emotionale Aufladung der Klimadebatte hat ein Umfeld geschaffen, in dem ökonomische Argumente kaum durchdringen. Kritik an der Förderstruktur oder an der Marktverzerrung wird schnell und voller Kalkül in den Bereich der Schwurbelei geschoben. Anders, als durch ein perfides System von Hysterie, Emotionalisierung und Ausgrenzung aus der Debatte lässt sich kaum erklären, dass Bürger und Unternehmen die immer höheren Preise hinnehmen – und zwar in erster Linie für Energie (Deutschland gehört international zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen), in zweiter Linie aber auch für die sich dadurch verteuernden Produkte (Stichwort Greenflation).

Statt infantiler Hysterie, deren Höhepunkt sich in den sogenannten Klimaklebern äußert, wäre also eine nüchterne Bilanz notwendig: Deutschland und Österreich benötigen als Industriestaaten eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Kern davon muss ein sinnvoller Energiemix sein, der nicht ideologisch, sondern nach rationalen Erwägungen zusammengestellt sein muss. Windenergie kann dabei ebenso wie andere sogenannte erneuerbare Energien eine Rolle spielen, aber sicher nicht die einzige.

Physikalische Prinzipien statt weltfremder Ideologie


Eine stabile Energieversorgung braucht keine Glaubenssätze als Grundlage, sondern tragfähige Strukturen. Linksgrüne Pseudomoral bezahlt keine Stromrechnung, und Ideologie ersetzt weder physikalische noch marktwirtschaftliche Prinzipien. Solange die hiesige Politik Fragen der Energieversorgung vom Standpunkt der Gesinnung behandelt, wird der Strom vor allem eines sein: teuer.

Mehr Infos zur Energiewende im Magazin Info-DIREKT mit dem Schwerpunktthema "Windräder als Gefahr für Mensch, Natur und

Über den Autor


Christoph Birghanist Diplom-Biologe und wurde im Fachbereich Virologie promoviert. Er ist Patentanwalt und Sprecher des AfD-Kreisverbandes Ebers-
berg in Oberbayern sowie Sprecher des Deutschen Akademikerverbandes (DAV!). Seit 2025 gehört er dem Deutschen Bundestag an.

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