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„ANTI-WIND LANGUAGE“: Grüne fordern neue Sprachregelungen!

20. Mai 2026 / Gesellschaft

„ANTI-WIND LANGUAGE“: Grüne fordern neue Sprachregelungen!
Bildschirmfoto der Salzburger Grünen, Symbolbild Frau: freepik; Bildkomposition: Info-DIREKT

Linke, insbesondere Grüne, sind in der Regel nicht dafür bekannt, über sich und ihre meist übertriebenen Ansichten lachen zu können. Deshalb liegt der Verdacht nahe, dass die neuesten Forderungen der Grünen Salzburg nicht selbstironisch, sondern ernst gemeint sind.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Auf Facebook veröffentlichten „Die GRÜNEN Salzburg“ gestern einen Beitrag. Darin fordern sie, Sprachbilder zu vermeiden, die den Wind als etwas Negatives darstellen. Der Titel des Postings:

„STOP USING ANTI-WIND LANGUAGE“

Im Begleittext dazu heißt es:
„Wir bemühen uns um eine windkraftsensible Sprache ohne meteorologische Negativzuschreibungen 🙏 Bitte verzichtet in Zukunft auf anti-eolische Redewendungen und rotationsbezogene Diskriminierung. Wir bringen dann mal frischen Wind in die Energiewende.“

Als Leser, der dem Klimafetisch nicht verfallen ist, glaubt man zunächst, dass es sich bei dem Posting um eine gut gemeinte, aber etwas langatmige Satire handle. Im Facebook-Beitrag der Grünen findet sich jedoch kein Hinweis darauf, dass dieser als Scherz zu verstehen wäre. Auch der restliche Facebook-Auftritt der Grünen wirkt auf Außenstehende teilweise peinlich und unfreiwillig komisch, jedoch ernst gemeint.

Pseudo-intellektuelle Spielerei zur Abgrenzung vom Pöbel


Man kann also davon ausgehen, dass das Posting nicht als Scherz, sondern als „intellektuelle“ Spielerei gedacht ist. Das würde gut zur städtischen Latte-Macchiato-Bio-Sojamilch-Lastenfahrrad-Schickeria passen.

Sprachregelungen gibt es übrigens in jedem Milieu. Sie haben vor allem zwei Aufgaben:

  1. Sie schaffen Gruppenidentität. Wer die Sprachmuster der Gruppe kennt und verwendet, zeigt, dass er ein wertvoller Teil der Gemeinschaft ist.
  2. Sprachregelungen dienen – nach Pierre Bourdieu – auch der Distinktion. So wie elegante Kleidung, teure Uhren oder schnelle Autos kann man sich auch durch ausgewählte Sprache von anderen abgrenzen und zeigen, dass man in einem bestimmten sozialen Spielfeld zur Elite gehört.
All das ist nichts Ungewöhnliches und kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Bei Linken und Grünen ist jedoch gefährlich, dass sie ihre eigenen Spielregeln und Normen gerne dem ganzen Volk überstülpen. Dabei erhalten sie meist tatkräftige Unterstützung von ihren Genossen in den großen Medien und Kultureinrichtungen.

Gefährliche Entwicklung


Was als pseudo-intellektueller Spaß in einer kleinen Blase beginnt, wird so rasch zur allgemeingültigen Sprachvorgabe. Wer das nicht glaubt, sei daran erinnert, wie die „geschlechtsneutrale Sprache“ in Form von „Gender Mainstreaming“ durchgeboxt wurde. Gender-Gaga, wie es Kritiker zu Recht nennen, wird mittlerweile nicht nur von grünen „Sprachpolizisten“ eingemahnt, sondern auch an Schulen, Universitäten und vor Gerichten durchgesetzt.

Ideologischer Sondermüll, der jahrhundertelang undenkbar war, wird so schrittweise zur neuen Handlungsmaxime gemacht: Wer sich dagegen wehrt, wird aus dem Diskurs ausgeschlossen und im Extremfall sogar in ein Gefängnis eingeschlossen – wie neue Gesetze zeigen. So ist in Deutschland das sogenannte „Deadnaming“ verboten. Demnach kann bestraft werden, wer eine Person trotz geänderter Geschlechtsangabe mit ihrem echten Namen anspricht oder ihr echtes Geschlecht nennt.

Die „ANTI-WIND LANGUAGE“-Regelungen


Ganz konkret schweben den Grünen in Sachen Windenergie folgende Sprachkonstrukte vor:
  • Statt „Ein windiger Typ“ lieber: „Person mit erhöhtem Verdacht auf verringerten Verlässlichkeitshintergrund“.
  • Statt „Wind aus den Segeln nehmen“ lieber: „die argumentativ-operative Handlungsfähigkeit temporär reduzieren“.
  • Statt „In den Wind schießen“ lieber: „zu ausgesetzter Weiterverfolgung ballistisch aus dem prioritären Bearbeitungskontext entfernen“.
  • Statt „Gegen Windmühlen kämpfen“ lieber: „in einer rotationsenergetisch ungünstigen Ausgangslage wiederholt mit mangelnder Situationselastizität agieren“.

Anfrage an Grüne bislang unbeantwortet


Natürlich wollten wir von den Grünen wissen, wie ihr Posting zu verstehen ist. Heute Vormittag um 9:28 Uhr war im Büro der Grünen telefonisch jedoch (noch) niemand erreichbar. Nach mehreren Minuten in der Warteschleife flogen wir aus der Leitung. Auch eine schriftliche Anfrage wurde bisher nicht beantwortet. Falls wir noch eine Antwort erhalten, veröffentlichen wir diese auf Telegram.

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