Nach Niederösterreich räumt die FPÖ nun auch in der Steiermark mit dem Gender-Unfug auf: Per Erlass werden dort nun sämtliche Landesgesetze und Verordnungen von Gendersternchen, Binnen-I und sonstigen Sprachverrenkungen befreit.
Ein Kommentar von Christoph Grubbinder
Im Bundesland heißt es ab jetzt wieder: Klartext statt Schachtelsätze, geschlechtsneutrale Bezeichnungen statt Sternchen-Wirrwarr - und im Zweifel die männliche Form, die seit Jahrhunderten beide Geschlechter einschließt. Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) dazu:
„Mit der Überarbeitung des legistischen Handbuchs sorgen wir für eine leichtere Lesbarkeit unserer Landesgesetze und kehren zu sprachlicher Normalität zurück.“
Klarer Stufenplan
Die Steiermark geht dabei systematisch vor: Das legistische Handbuch, das Juristen vorgibt, wie Verordnungen und Gesetze formuliert werden, wurde bereits überarbeitet. Novellen mit weniger als 20 Paragraphen müssen ab sofort genderfrei formuliert werden. Ab November 2026 gilt das für alle juridischen Texte - ausnahmslos. Bereits seit September 2025 stellt eine Generalklausel unmissverständlich klar, dass sämtliche Personenbezeichnungen für alle Geschlechter gelten.
Gendern ist mehr als nur hässliche Sprache
Das Gendern ist nicht bloß eine sprachliche Marotte, die Texte unleserlich macht. Hinter der systematischen Zerstörung gewöhnlicher Sprache steckt eine Ideologie, die Geschlechter auflösen und traditionelle Rollenbilder zerstören will. Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert das Denken - das wusste schon George Orwell. Dass eine freiheitlich geführte Landesregierung diesem Treiben ein Ende setzt, ist deshalb weit mehr als nur eine Stilfrage. Es ist ein kulturpolitisches Signal.
FPÖ setzt neue Maßstäbe, aber noch nicht überall
Die Steiermark steht mit diesem Kurs nicht allein. Überall dort, wo die FPÖ mitregiert oder Verantwortung trägt, wird der Gender-Spuk beendet:
- Niederösterreich: Die schwarz-blaue Landesregierung hat bereits 2023 einen Erlass beschlossen, der das Gendern in sämtlichen Landesbehörden verbietet. Keine Sternchen, keine Doppelpunkte, keine Schrägstriche in offiziellen Dokumenten.
- Nationalrat: FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz hat im Oktober 2025 ein striktes Genderverbot für das österreichische Parlament verhängt. In allen Texten des Hohen Hauses gelten seither klare Sprachregeln - ohne Binnen-I, Sternchen oder Doppelpunkt. Mehr dazu: Gender-Wahnsinn: Von der ÖVP eingeführt, von Rosenkranz (FPÖ) beendet
Eine andere Welt ist möglich
Das Gendern war nie ein Wunsch der Bevölkerung. Es wurde von oben verordnet - von Universitäten, Behörden und Medien, die meinen, den Menschen vorschreiben zu dürfen, wie sie zu sprechen und zu denken haben. Dass dieser Spuk jetzt Schritt für Schritt endet, ist ein gutes Zeichen. Eine andere Welt ist möglich!
Hintergründe zur LGBTQ-Ideologie
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- TAZ-Autorin gibt zu: Gendern soll deutsche Sprache demolieren!






