Der Internationale Frauentag wird jedes Jahr von großen Worten, Kampagnen und ideologischen Debatten begleitet. Doch während über Quoten, Schlagworte und politische Symbolpolitik diskutiert wird, geraten die tatsächlichen Sorgen vieler Frauen immer mehr in den Hintergrund. Dabei sollte dieser Tag eigentlich eines leisten: die Rolle der Frau würdigen und über jene Themen sprechen, die ihren Alltag wirklich betreffen – Sicherheit, Familie und echte gesellschaftliche Anerkennung.
Ein Gastkommentar von von Kerstin Skudnigg
Frauen leisten täglich einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft. Als Mütter, im Beruf, in der Pflege, in Familien und im Ehrenamt halten sie unser Zusammenleben aufrecht. Doch statt diese Leistung ernsthaft anzuerkennen, dominieren zunehmend ideologische Debatten den öffentlichen Diskurs. Viele Frauen fühlen sich dadurch nicht vertreten, sondern übergangen. Sie wünschen sich keine politischen Showveranstaltungen, sondern Lösungen für reale Probleme.
Importierte Gewalt trifft Frauen besonders hart
Ein Thema, das viele Frauen unmittelbar betrifft, ist die Sicherheit im öffentlichen Raum. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik 2024 sind die Gewaltdelikte in Österreich auf 86.205 Fälle gestiegen. Auch Raubdelikte im öffentlichen Raum haben deutlich zugenommen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei sexueller Gewalt. In Wien allein wurden 519 Vergewaltigungen angezeigt – ein Anstieg von 10,9 Prozent. In Kärnten liegt der Zuwachs sogar bei über 60 Prozent.
Viele Frauen fühlen sich auf Straßen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder nachts auf dem Heimweg zunehmend unsicher. Gleichzeitig zeigt die Statistik eine Entwicklung, die politisch oft verdrängt wird: Fast 47 Prozent aller Tatverdächtigen in Österreich sind Nicht-Österreicher – ein massiver Anstieg seit 2015. Diese importierte Gewalt trifft Frauen besonders hart. Wer Frauen ernsthaft schützen will, muss deshalb auch die Ursachen klar benennen und entschlossen handeln. Dazu gehört vor allem eines: konsequente Remigration für kriminelle Ausländer und Asylmissbraucher. Der Schutz der eigenen Bevölkerung – insbesondere der Frauen – muss oberste Priorität haben.
Arbeitsdruck auf Frauen wächst und gefährdet Familien
Neben der Sicherheitsfrage gibt es eine weitere Entwicklung, die viele Frauen zunehmend belastet. Über Jahrzehnte hinweg wurde ihnen von Politik, Medien und gesellschaftlichen Institutionen eingeredet, dass beruflicher Erfolg der wichtigste Maßstab für Selbstverwirklichung sei. Familie und Mutterschaft wurden dabei immer häufiger als Hindernis oder als überholtes Rollenbild dargestellt. Viele Frauen haben diese Erzählungen übernommen – und sehen heute die Folgen. Der gesellschaftliche Druck, unbedingt Karriere machen zu müssen, ist enorm. Mütter sollen möglichst früh wieder ins Berufsleben zurückkehren, Vollzeit arbeiten und gleichzeitig Familie organisieren.
Dieses Modell führt in der Realität oft zu Überlastung, Teilzeit-Zwang und finanziellen Unsicherheiten. Gleichzeitig werden durch die massive Ausweitung des Arbeitskräfteangebots auch Löhne gedrückt. Frauen sind jedoch keine austauschbaren Arbeitskräfte. Sie sind die tragenden Säulen unserer Gesellschaft – insbesondere als Mütter und als Mittelpunkt der Familie.
Traditionelle Familienbild wieder stärken
Wenn Politik Frauen wirklich unterstützen will, muss sie das traditionelle Familienmodell wieder stärken und attraktiver machen. Viele Frauen würden sich gerne stärker ihrer Familie widmen, stoßen jedoch auf wirtschaftliche Zwänge und gesellschaftliche Abwertung. Familienarbeit wird politisch und gesellschaftlich oft weniger wertgeschätzt als Erwerbsarbeit – obwohl sie eine der wichtigsten Leistungen für unsere Gesellschaft darstellt.
Es braucht daher echte politische Anreize: finanzielle Absicherung für Familien, mehr Anerkennung für Erziehungsarbeit und Rahmenbedingungen, die es Frauen ermöglichen, sich bewusst für Familie zu entscheiden. Eine starke Gesellschaft beginnt immer bei stabilen Familien.
Ideologische Experimente im Bildungssystem
Besonders kritisch sehen viele Eltern die zunehmende ideologische Beeinflussung in Kindergärten und Schulen. Programme rund um Gender- und Diversitätsthemen werden immer häufiger bereits bei sehr jungen Kindern eingesetzt. Kinder werden dabei teilweise mit Konzepten konfrontiert, die traditionelle Rollenbilder grundsätzlich infrage stellen oder Geschlecht als frei wählbar darstellen.
Gerade Mädchen brauchen jedoch Orientierung, Selbstvertrauen und positive Vorbilder. Sie sollten lernen dürfen, dass es stark und erfüllend ist, Frau zu sein – als Tochter, als Mutter, als Teil einer Familie und als tragende Säule unserer Gesellschaft.
Worum es am Frauentag wirklich gehen sollte
Der Frauentag sollte deshalb kein ideologischer Kampftag sein, sondern ein Anlass für eine ehrliche Debatte über die tatsächlichen Bedürfnisse von Frauen. Frauen brauchen Sicherheit im Alltag, echte Wahlfreiheit in ihrer Lebensgestaltung und gesellschaftliche Anerkennung für ihre Rolle in Familie und Gemeinschaft.
Wer Frauen wirklich schützen will, muss Remigration konsequent umsetzen. Wer Frauen wirklich unterstützen will, muss Familien stärken und traditionelle Lebensmodelle wieder attraktiv machen. Denn eine Gesellschaft, die ihre Frauen schützt und ihre Familien stärkt, sichert letztlich auch ihre eigene Zukunft.






