Menschen machten sich wohl schon immer auf den Weg, um Handel zu treiben, Wissen zu sammeln, Abenteuer zu erleben oder schlicht dem Alltag zu entkommen. In der 63. Ausgabe des Magazins Info-DIREKT widmen wir uns deshalb dem Thema „Reisen & Fernweh: Auf der Suche nach dem, was daheim verloren ging“.
Zum Einstieg beschäftigt sich Karl Sternau mit der Geschichte des Reisens von Odysseus bis zum Influencer.
Abenteuer statt Pauschalurlaub
Besonders eindrucksvoll sind drei sehr unterschiedliche Reisegeschichten. Der Oberösterreicher Patrick Zeilinger hat bereits 58 Länder auf eigene Faust bereist und erzählt im Interview von Nordkorea, Afghanistan und dem Iran sowie von der Freiheit, die er vor allem abseits touristischer Pfade findet. Eine junge Österreicherin berichtet wiederum von ihrer Reise durch Afghanistan und davon, weshalb sie sich trotz zahlreicher Warnungen selbst ein Bild von dem Land machen wollte. Noch ursprünglicher war Sebastian Zeilinger unterwegs: Als Wandervogel zog er mit wenig Gepäck, Gitarre und heimischen Volksliedern durch weite Teile Asiens.
Von Massentourismus bis Michelin
Dass Reisen auch ganz anders aussehen kann, zeigt unser Lokalaugenschein am Ballermann 6 auf Mallorca unter dem Titel:
„Verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n!“
Womit wir beim Massentourismus und seinen negativen Auswirkungen angekommen sind. Dabei beleuchten wir auch, wie der Tourismus Heimat, Kultur, aber auch menschliche Nähe zum Konsumgut macht und Reisen zum Statussymbol geworden ist.
Abgesehen davon finden Sie einige weitere ungewöhnliche Geschichten zum Thema Reisen im Heft. Beispielsweise, wie ein Autoreifenhersteller zum Herausgeber eines weltbekannten Restaurantführers wurde, weshalb Zeitungen Menschen auf Reisen schickten und wie einige der berühmtesten deutschen Abenteuerromane über Amerika und Asien von jemandem geschrieben wurden, der Europa damals nie verlassen hatte.
Heiße Eisen im Politik-Teil
Im allgemeinen Teil des Magazins beschäftigen wir uns mit aktuellen politischen Themen. Darunter die Kooperation der FPÖ mit Israels Regierungspartei Likud. Ein heißes Thema, über das die meisten patriotischen Medien nicht zu berichten wagten.
Außerdem zeigen wir anhand von fünf Erfolgsfaktoren, weshalb die AfD mit Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt so erfolgreich ist. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ (DÖW) und fragwürdigen Gerichtsurteilen, dem ORF-Volksbegehren sowie den SPÖ-Statuten, die Andreas Babler lange den Rücken freihielten. Ebenso spannend: ein Beitrag, der zeigt, wie CDU und CSU verbal immer weiter nach rechts rücken, freilich ohne ihre Ankündigungen auch konsequent durchzusetzen.
Geschichte und Kultur
Im Kulturteil setzen wir unsere Serie „Musikgeschichte(n) für Patrioten“ fort. Diesmal geht es um Carl Maria von Webers „Freischütz“. Eine historische Spurensuche führt zurück in die Zeit Napoleons. Der Beitrag „Als das deutsche Reich zerfiel, erwachte das Volk!“ zeigt, wie die napoleonische Fremdherrschaft das deutsche Nationalbewusstsein verstärkte und weshalb sich damals auch die Österreicher ganz selbstverständlich als Teil des deutschen Volkes verstanden. Gudrun Kofler berichtet zudem über das Theaterstück „Feuernacht“, das die jüngere Geschichte Südtirols auf die Bühne brachte.
Fernweh und Heimatliebe
Auch wenn es das Titelblatt vielleicht vermuten ließe, ist dieses Heft kein klassisches Reisemagazin. Vielmehr betrachten wir das Reisen aus einer patriotischen Perspektive: mit Neugier auf das Fremde, ohne dabei den Blick für das Eigene zu verlieren.
Das Heft mit dem Titel „Reisen & Fernweh: Auf der Suche nach dem, was daheim verloren ging“ ist in wenigen Tagen österreichweit über den Zeitschriftenhandel erhältlich. Zudem kann es weltweit bequem im Abo bezogen werden. Einzelhefte sind schon bald wieder bei EinProzent erhältlich.
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