Zum Luftangriff auf den Iran durch Israel und die USA lenkt FPÖ-Chef Herbert Kickl auf seinen Social-Media-Kanälen den Fokus auf jene Themen, die in diesem Zusammenhang für Österreich und Europa wesentlich sind.
Anstatt "diplomatischer Allerweltsfloskeln" erwartet der Chef der stimmenstärksten Partei in Österreich Antworten der Bundesregierung auf diese Fragen:
- Was sind die Auswirkungen steigender Ölpreise auf die wirtschaftliche Situation in Österreich?
- Was bedeutet es, wenn die Flüssiggaslieferungen aus dieser Region unterbrochen oder gedrosselt werden?
- Hat man sich mit Flüssiggas aus Katar wieder in eine fatale und noch dazu teure Abhängigkeit begeben?
- Welche Folgen hat es für uns, wenn die Straße von Hormus blockiert oder gesperrt wird?
- Welche Auswirkungen hat das Kriegsgeschehen aufgrund der Zuwanderungssituation auf die Sicherheitslage in Österreich?
- Welche Maßnahmen wurden und werden getroffen, um uns vor direkten und indirekten negativen Auswirkungen dieses Konflikts zu schützen?
- Welche Maßnahmen ergreift das Außenministerium für jene Österreicher, die sich in den betroffenen Regionen befinden?
Mit raschen und konkreten Antworten auf seine Fragen dürfte Kickl nicht rechnen. Kickl wörtlich:
"Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis wir dazu etwas hören werden."
Klare Botschaften auch von der AfD
Während einige wenige Kräfte innerhalb der AfD den Angriff auf den Iran bejubeln und als Kampf gegen den Islam zu framen versuchen, stellt AfD-Bundestagsabgeordneter Christopher Drößler auf X klar:
"Wir bekämpfen keinen abstrakten 'politischen Islam'. Wir bekämpfen die Überfremdung unserer Heimat."
Der Iran ist nicht unser Problem
Dazu erklärt Politikwissenschafter Benedikt Kaiser auf X in fünf Punkten, dass vom Iran für Europa keine Gefahr ausgeht.
Weshalb diese Positionierung von AfD und FPÖ richtig ist und Luftangriffe keine positiven Änderungen im Iran herbeiführen werden, erläutert AfD-Bundestagsabgeordneter Torben Braga in diesem Gastbeitrag für Info-DIREKT: Luftangriffe auf den Iran gefährden deutsche Interessen






