Frankreich erlebt seit Ende September landesweit schwere Ausschreitungen, die von Medien als "Schülerproteste" dargestellt werden. Für FPÖ-Chef Herbert Kickl sind die Proteste eine Auswirkung der gescheiterten Migrationspolitik.
Nach Angaben des französischen Innenministeriums waren am 1. Oktober Aktionen an 1.027 Schulen registriert. Bis dahin nahm die Polizei 1.949 Menschen fest. Die Regierung erklärte, die Lage ähnele nicht mehr einer legitimen Schülerbewegung, sondern habe die Merkmale städtischer Gewalt angenommen.
Schulen in Brand gesetzt
Selbst die französische Regierung erklärte mittlerweile, dass der Protest nicht mehr an eine legitime Schülerbewegung erinnere, sondern Merkmale "städtischer Gewalt" angenommen habe. In Nantes wurde das Nelson-Mandela-Gymnasium durch einen Brand beschädigt. Aus mehreren Städten gab es Berichte über Angriffe auf Schulleiter, Polizisten und Feuerwehrleute. In Marseille wurden Mitarbeiter einer Schule mit Benzin bespritzt ...
Migrantisch geprägtes Mileu
Herbert Kickl sieht in den Ausschreitungen vor allem eine Folge der gescheiterten Migrationspolitik. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er, dass auf den verbreiteten Videos vor allem Jugendliche und Männer aus migrantisch geprägten Milieus zu sehen seien. Geschützt werde der "wütende Mob" von Menschen aus dem linken Lager, die das teilweise harte Einschreiten der Polizei anprangern würden.
Medienkritik
Zudem kritisiert Kickl etablierte Medien wie ARD und ZDF, die die schweren Ausschreitungen als legitimen Schülerprotest gegen Lehrermangel und marode Schulgebäude verharmlosen würden. Der FPÖ-Chef dazu wörtlich:
„Wer diese Vorgänge als ‚Schülerproteste‘ bezeichnet, der hat rein gar nichts verstanden. Schämt euch!“
In diesem Zusammenhang betont Kickl die Bedeutung der sozialen Medien:
"Gäbe es die sozialen Medien nicht, würde vieles gar nicht an die Öffentlichkeit gelangen."
Österreich darf nicht Frankreich werden
Wer Zustände wie in Frankreich verhindern möchte, müsse jetzt handeln, so Kickl. Was es dazu braucht, ist für den FPÖ-Chef offenkundig:
"Eine völlige Trendumkehr in der Asyl- und Migrationspolitik!"






