Die niederländische Publizistin und Aktivistin Eva Vlaardingerbroek hielt im Rahmen der CPAC Hungary 2026 in Budapest eine vielbeachtete Rede zur Lage des europäischen Kontinents. Darin thematisierte sie Fragen der europäischen Identität, die Auswirkungen der Migrationspolitik sowie die Rolle Ungarns als politisches Vorbild für konservative Kräfte. (Video am Ende des Beitrags.)
Zu Beginn ihrer Ausführungen dankte Vlaardingerbroek dem ungarischen Volk und Premierminister Viktor Orbán. Sie bezeichnete Ungarn als das einzige Land in Europa, das sich den Bestrebungen der EU zur Umgestaltung des Kontinents wirksam entgegenstelle. Ohne diesen Widerstand, so Vlaardingerbroek, wäre der Bevölkerungsaustausch bereits weitgehend abgeschlossen.
Europa ist ein weißer Kontinent
Vlaardingerbroek warf die grundlegende Frage auf, was es bedeute, Europäer zu sein. Sie betonte, dass europäische Identität nicht durch einen Pass allein definiert werde, sondern das Ergebnis jahrtausendelanger Geschichte, Kultur und des christlichen Glaubens sei. Europa sei historisch ein weißer Kontinent, und die europäischen Völker hätten das Recht, die ethnische Mehrheit in ihren eigenen Heimatländern zu bleiben.
Überfremdung führt zur "rassischen Demütigung" unserer Kinder
In ihrer Analyse der aktuellen Situation zog sie einen Vergleich zu früheren Jahrzehnten, in denen öffentliche Räume in Europa als sicher galten. Sie kritisierte die Auswirkungen der Massenmigration der letzten zehn Jahre und führte Beispiele von Gewalttaten an, die ihrer Ansicht nach die Folge einer verfehlten Integrationspolitik seien. Zudem thematisierte sie den demografischen Wandel in europäischen Großstädten, wobei sie insbesondere die Situation an Schulen und die „rassische Demütigung“ weißer Kinder ansprach.
Zentrale Forderung: Remigration
Als wesentliche Lösung für die von ihr beschriebenen Probleme forderte Vlaardingerbroek eine grundlegende politische Wende. Neben dem Grenzschutz müsse die Umkehrung der Massenmigration durch Remigration das Hauptthema jeder rechten Partei in Europa sein. Sie bezeichnete dieses Ziel als die wichtigste politische Aufgabe der Gegenwart und verwies auf historische Präzedenzfälle wie die Reconquista, um zu verdeutlichen, dass schwierige politische Ziele erreichbar seien, wenn der entsprechende Wille vorhanden ist:
„Nur weil etwas schwer ist, heißt das nicht, dass es unmöglich ist. Nichts ist unmöglich, wenn wir uns darauf konzentrieren.“
Appell an alle Ungarn
Die Rede endete mit einem Aufruf an die europäischen Völker, für ihre Souveränität einzustehen. Den ungarischen Zuhörern riet sie, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Regierungspartei Fidesz weiterhin zu unterstützen.
Video-Aufzeichnung der Rede jetzt ansehen:
CPAC
Die "Conservative Political Action Conference" (CPAC) ist eine der weltweit bedeutendsten Konferenzen für konservative und patriotische Politik. Ursprünglich in den USA entstanden, hat sie sich zu einer globalen Plattform vernetzt, auf der politische Akteure, Vordenker und Aktivisten zusammenkommen, um über Strategien zur Bewahrung nationaler Souveränität, traditioneller Werte und wirtschaftlicher Freiheit zu beraten. Die CPAC Hungary in Budapest gilt dabei als das zentrale Vernetzungstreffen der europäischen Rechten.
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