FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl warnt im Interview mit Austria First vor einer möglichen Wiederholung der Migrationskrise von 2015 – ausgelöst durch den Iran-Krieg.
Im Gespräch mit dem patriotischen Radiosender Austria First wiederholt Kickl seine Warnungen mit Blick auf den Iran-Krieg und dessen mögliche Folgen. Der freiheitliche Klubobmann wörtlich:
„Ich glaube, dass die Befürchtung der Bevölkerung, dass sich ein zweites 2015 abspielt, durchaus berechtigt ist.“
Der Vergleich mit der damaligen Syrien-Krise macht die Dimension deutlich:
„Wenn man eine Verschiebung der damaligen Lage in Syrien mit 20 Millionen Einwohnern vornimmt und sich den Iran mit 90 Millionen Menschen anschaut, dann bekommt man ungefähr eine Ahnung, was da auf uns zukommen könnte.“
Unvorbereitete Entscheidungsträger
Zugleich kritisiert der FPÖ-Obmann die Vorbereitung der politischen Entscheidungsträger auf eine mögliche neue illegale Einwanderungswelle:
„Ich glaube, dass die Politik weder in Brüssel noch in Wien noch in Berlin auf das vorbereitet ist.“
Als zentrale Maßnahme fordert Kickl eine klare politische Linie und ein unmissverständliches Signal:
„Wir sind für diese Flüchtlinge nicht zuständig und wir nehmen keinen einzigen.“
Im Gegensatz zur ÖVP habe Kickl in seiner Zeit als Innenminister zwei Ansätze verfolgt. Nämlich die Aufarbeitung bestehender Probleme und das konsequente Begrenzen neuer Zuwanderung. Damals wie heute lautete seine Devise:
„Wir müssen den Zugang stoppen, damit wir das Problem gar nicht ins Land importieren.“
Österreich für Migranten unattraktiv machen
Deshalb habe er gezielt Maßnahmen gesetzt, um Österreich für illegale Migranten unattraktiver zu machen:
„Wir haben sie schon spüren lassen, dass sie eigentlich im falschen Land sind.“
Diese Ansätze verfolgt die FPÖ auch in Niederösterreich und der Steiermark. Mehr dazu hier:
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Jetzt Sendung anhören
Das vollständige Interview ist heute Mittwoch von 12 bis 13 Uhr in der „Aktuellen Stunde“ auf Austria First zu hören. Danach kann es als Podcast hier nachgehört werden: austriafirst.at/nachhoeren






