Anstatt sich von den Identitären und womöglich auch von der eigenen Parteijugend zu distanzieren, drehte FPÖ-Niederösterreich-Chef und Landeshauptmann-Stv. Udo Landbauer den Spieß im ORF-Niederösterreich-Sommergespräch einfach um.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Landbauer dreht den Spieß um
Seit Wochen versuchen die ÖVP und linke Medien, die FPÖ zurück in eine Distanzierungsspirale zu drängen, um ihren Erfolgslauf zu stoppen. Auf diesen Zug wollte gestern auch die Moderatorin des ORF-Sommergesprächs aufspringen. Landbauer erteilte ihrem Ansinnen jedoch eine klare Absage. Mehr noch: Er nutzte die Frage, um aufzuzeigen, wer aus seiner Sicht hinter der jüngsten Anti-FPÖ-Kampagne steckt. Landbauer wörtlich:
„Wenn jetzt abermals die ÖVP den Staatsschutz missbraucht, um Wahlkampf gegen die FPÖ zu betreiben, dann ist das ein handfester Staatsskandal. Das ist für mich der wesentliche Punkt – nicht, welche Jugendlichen sich wo organisieren.“
ÖVP als schlechte Verlierer
Hintergrund sei, so Landbauer, dass die ÖVP nicht akzeptieren könne, „dass sie Wahlen auf allen Ebenen gegen die Freiheitliche Partei verliert“. Deshalb missbrauche sie erneut den Staatsschutz.
Auch von den jüngsten medialen Angriffen werde am Ende wieder einmal nichts übrig bleiben, erklärte Landbauer der ORF-Moderatorin. Dabei erinnerte er an eine frühere mediale Kampagne gegen die FPÖ:
„Was ist denn übrig geblieben davon? Gar nichts. Es ist nichts davon übrig geblieben. Das war eine einzige Kampagne über wenige Wochen mit freundlicher Unterstützung des Staatsschutzes.“
Der wahre Staatsskandal
Dass der Staatsschutz in solche Kampagnen involviert sei, ärgert Landbauer besonders:
„Das ist in meinen Augen ein handfester Staatsskandal!“
„Standard“ forderte Anti-FPÖ-Kampagne nahezu ein
Damit hat Landbauer in wenigen Sätzen alles gesagt, was zu der jüngsten Anti-FPÖ-Kampagne zu sagen ist. Das orchestrierte Vorgehen gegen die FPÖ hatte der „Standard“ zuvor nahezu eingefordert. Mehr dazu hier: „Der Standard“ entlarvt eigene Anti-FPÖ-Kampagne






