In ihrer Printausgabe versuchten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ (OÖN) Mitte August die Forderung der "Freiheitlichen Jugend Bezirk Kirchdorf" nach „Remigration“ zu skandalisieren. Der vermutlich erhoffte Skandal blieb jedoch aus. Übrig blieb eine erhöhte Nachfrage nach den "Remigration jetzt"-T-Shirts der Jugendorganisation.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Autor der beiden Anti-Remigrations-Texte ist Gerald Winterleitner, der wutschnaubend auch schon gegen Corona-Maßnahmenkitiker ins Feld zog. Wegen der Forderung "Remigration jetzt" bezeichnet er die "Freiheitliche Jugend Bezirk Kirchdorf" als "dumme Spaltpilze" mit "rechtsextremer Verwurzelung", die nur "sinnlos provozieren" würden.
Führung durch Stiftsort "missbraucht"
Hintergrund der künstlichen Aufregung ist, dass ein paar Jugendliche bei einer Führung durch Kremsmünster "Remigration jetzt"-T-Shirts getragen haben und ein Foto davon auf Facebook veröffentlicht haben. Aus Sicht von Winterleitner sei dadurch die Führung "für eine hetzerische Botschaft missbraucht" worden, der Ort sei deswegen "empört".
Mit seinen beiden Texten springt Winterleitner den ideen-, plan- und erfolglosen ÖVP-Landesrat Dörfel bei, der in einem OÖN-Interview Menschen, die für Remigration eintreten, als "Idioten" bezeichnete. Dabei will Dörfel den Plan der Freiheitlichen Jugend durchschaut haben: Diese wolle nämlich "durch permanente Wiederholung" den Begriff der Remigration "in der Bevölkerung salonfähig" machen.ÖVP und OÖN machen Remigration noch bekannter
Was weder Winterleitner noch Dörfel kapieren, ist, dass ihre künstliche Aufregung und die Weiterverbreitung der Bilder der FPÖ-Jugend dazu führen, dass der Begriff der Remigration noch bekannter wird. Bereits jetzt wünscht sich jeder zweite Österreicher, zumindest laut dem DÖW, dem man sicher nicht alles glauben darf, "umfassende Remigration". Durch die Skandalisierungsversuche von OÖN und ÖVP wird die Forderung nach Remigration in noch breitere Gesellschaftsschichten getragen.
Massenmigration als wahrer Spaltpilz
Da hilft es auch nichts, wenn man jene, die sich gegen die Überfremdung Österreichs friedlich zur Wehr setzen, als "Idioten" und "Spaltpilze" bezeichnet. Immer mehr Menschen haben nämlich längst verstanden, dass nicht die Jugend, die nicht fremd in der eigenen Heimat sein möchte, das Land spaltet, sondern die etablierten Parteien, die unsere Grenzen und Sozialtöpfe für Menschen aus der halben Welt geöffnet haben. Nicht Patrioten gefährden die Sicherheit und den Wohlstand in Österreich, sondern jene Migranten, die von ÖVP und SPÖ unter dem Beifall von OÖN und Co. ins Land gelassen wurden.
Zeit der Distanziererei ist auch in Oberösterreich vorbei
Aus meiner Sicht ist es immer wieder erschreckend, wie weit sich auch die angeblich bürgerliche "Qualitätspresse" bereits von den Sorgen und Nöten der Österreicher verabschiedet hat und wie sehr sie mit aller Kraft und viel Steuergeld gegen die offensichtliche Realität anschreiben. Zum Glück lassen sich immer weniger Bürger davon negativ beeinflussen. Und auch bei der FPÖ Oberösterreich, die lange Zeit für Distanzierungen anfällig war, reagiert man mittlerweile mehr als nur gelassen auf solche "Berichterstattung". Auf eine Presseanfrage der OÖN zum Facebook-Posting der Parteijugend soll FPÖ-Landesparteisekretär Michael Gruber gesagt haben, dass er die Frage des Redakteurs nicht verstehe. Wörtlich wird er von Winterleitner so zitiert:
„Worin besteht die Aufregung? Es ist ein Shirt mit einer unproblematischen politischen Botschaft.“
Hohe Nachfrage nach "Remigration jetzt"-T-Shirts: Jetzt muss nachbestellt werden
Völlig unbeeindruckt reagierte auch die Freiheitliche Jugend Bezirk Kirchdorf auf den Angriff der OÖN. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den "Remigration jetzt"-Leibchen müsse man nun weitere nachbestellen. Wer eines der T-Shirts haben möchte, solle sich melden, wird in diesem Video erklärt: https://www.facebook.com/reel/1058749883316278






