Wenn ein Attentäter nicht in das Weltbild etablierter Medien passt, wird heruntergespielt, geleugnet, abgelenkt und möglichst rasch vergessen. So auch beim letzten Attentatsversuch auf US-Präsident Trump und weitere Regierungsmitglieder Ende April beim "White House Correspondents’ Dinner" in Washington. Bis heute ist kaum etwas über den Täter sowie seine Hintergründe und Motive bekannt.
Ein Kommentar von Thomas Steinreutner
Natürlich muss es eine Diskussion darüber geben, wie es einem schwerbewaffneten Mann gelingen konnte, überhaupt in den Sicherheitsbereich einer Veranstaltung vorzudringen, an der nicht nur Trump, sondern auch weitere hochrangige Regierungsmitglieder teilnahmen. Eines geht aber nicht: dem Sicherheitsapparat schwere Vorwürfe zu machen, gleichzeitig aber so gut wie nichts über den Täter zu berichten. Bei aller berechtigten Kritik erinnert das stark an eine typische Täter-Opfer-Umkehr.
Typisch ORF
Ganz vorne mit dabei bei dieser Art der Berichterstattung ist freilich der mit Zwangsgebühren finanzierte ORF. Dieser titelte:
„Trump entging Schüssen: Sicherheitsvorkehrungen werfen Fragen auf“
Das Hauptaugenmerk, des gerade noch vom Sicherheitspersonal verhinderten Attentats, liegt also nicht beim Täter oder dem politischen Klima, das in den USA herrscht, sondern beim mutmaßlichen Behördenversagen. Das ist ein typisches Framing, wenn der Täter nicht in das Weltbild linker Journalisten passt.
Bei linken und migrantischen Tätern
Diese Vorgangsweise kann immer beobachtet werden, wenn linke Märchenerzählungen durch reale Gewalttaten infrage gestellt werden. Dann heißt es zuerst: nur keine Spekulationen über den Täter. Kurz darauf wird über Behördenfehler, fehlende Sicherheitskonzepte und mangelnde Integration gesprochen oder darüber, dass die Opfer die Tat eigentlich provoziert hätten. Und wenn man dann eigentlich mehr über die Tat, den Täter und alle Hintergründe wissen könnte, hat man den "Vorfall" schon längst der medialen Vergessenheit preisgegeben.
Bei rechten "Tätern"
Ganz anders sieht die Sache natürlich aus, wenn beispielsweise ein paar Jugendliche beim Feiern ein paar politisch nicht korrekte Textzeilen singen, darüber wird dann tagelang berichtet, spekuliert und gehetzt.
Wenn das Opfer rechts ist
Besonders auffällig werden diese Doppelstandards und Muster, wenn rechte oder konservative Politiker von Gewalttaten betroffen sind. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an die Ermordung des patriotischen Aktivisten Charlie Kirk in den USA im Herbst des letzten Jahres. Mehr dazu hier: Schluss mit den Lügen: Kirk-Attentäter war ein radikalisierter Linker!






