Nach einer Kampagne linker Akteure gegen den freiheitlichen Innsbrucker Gemeinderat Fabian Walch setzte Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger am Wochenende ein klares Zeichen: Bei einer Bergtour zeigten sich die beiden gut gelaunt und vereint.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Vor wenigen Tagen versuchte insbesondere Peter Nindler, Redakteur der "Tiroler Tageszeitung" (TT), Fabian Walch ins politische Abseits zu schreiben. Nach dessen Besuch beim Sommerfest des Antaios-Verlags in Schnellroda behauptete Nindler unter Berufung auf angebliche interne Quellen unter anderem, Walch stehe in der FPÖ „auf dem Abstellgleis“ und sei eine „Belastung für die Partei“. Zudem suggerierte der TT-Redakteur, dass Abwerzger mit Walchs Arbeit im Gemeinderat unzufrieden sei. Gegenüber Info-DIREKT erklärte der FPÖ-Tirol-Chef jedoch, dass er mit Walchs Arbeit als Gemeinderat selbstverständlich zufrieden sei. Mehr dazu in diesem Kommentar: Völlig überdreht: ORF und TT fahren Kampagne gegen FPÖ-Gemeinderat
Ein Bild sagt mehr als anonyme "Quellen"
Nun lieferte Abwerzger die wohl beste Antwort auf die Versuche, einen Keil in seine Landespartei zu treiben. Bei einer Wanderung durch die Tiroler Bergwelt machte er gemeinsam mit Walch ein Foto und veröffentlichte es in einer Story auf seiner Instagram-Seite. Augenscheinlicher und symbolträchtiger kann man den Angriffen der "Qualitätsmedien" und Einheitsparteien kaum entgegentreten. Statt der erhofften klaren Distanzierung und dem „Abstellgleis“ gab es nun eine gemeinsame Wanderung samt Selfie als Zeichen des Zusammenhalts.
Auch "Burger-King"-Kampagne scheiterte
Dieser Tage gab es noch einen weiteren Grund zur Freude für Abwerzger: Ein Verfahren wegen eines TikTok-Videos wurde eingestellt. Auf Facebook erinnerte der Tiroler FPÖ-Chef daran, wie ausführlich zuvor über die Vorwürfe berichtet worden war:
„14 Tage Titelseite, 14 Tage wurde skandalisiert und versucht die FPÖ zu spalten, mich persönlich, beruflich und politisch zu schädigen.“
Besonders deutlich kritisiert Abwerzger dabei die "Tiroler Tageszeitung", die damals ganz vorne dabei gewesen sei. Über die Vorwürfe habe sie mehr als ausführlich berichtet, über die Einstellung hingegen nur knapp im Innenteil der Zeitung. Abwerzger dazu:
„Die damalige Berichterstattung war eine Frechheit. Auch das muss und darf mal gesagt werden.“
Mehr über die Skandalisierungsversuche vom Juli 2025 in diesem Kommentar: FPÖ-Tirol erobert TikTok - linke Einheitsfront tobt!
Jeden Angriff für eine Gegenoffensive nutzen
Die beiden Fälle zeigen, dass man sich von feindlich gesinnten Kampagnen nicht spalten lassen darf. Stattdessen gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren, die Fakten zu prüfen und sich niemals von außen diktieren zu lassen, von wem oder was man sich zu distanzieren hat. Die Königsdisziplin wäre freilich, mediale Angriffe nicht nur zu überdauern oder abzuwehren, sondern sie als Bühne zu nutzen, um eigene Inhalte noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.
Schluss mit "Teile und Herrsche"
Dazu braucht es jedoch die Erkenntnis, dass Angriffe meist nicht erfolgen, weil jemand etwas falsch gemacht hat, sondern weil man den patriotischen Erfolgslauf stoppen möchte. Die einzige Möglichkeit der abgehobenen Politkaste sich an der Macht zu halten, ist nämlich das patriotische Lager auseinanderzudividieren. Ganz nach der alten Weisheit: "Teile und Herrsche" ("divide et impera")






