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Wohnen in Südtirol: Für Einheimische unbezahlbar, für "Flüchtlinge" gratis!

03. August 2026 / Migration

Wohnen in Südtirol: Für Einheimische unbezahlbar, für "Flüchtlinge" gratis!
Bild Melanie Mair: zVg; Symbolbild und Bildkomposition: Info-DIREKT

Lebenswert – so muss ein Land sein, um dort langfristig sesshaft zu werden und ein erfülltes Leben zu führen. Dazu zählt insbesondere, dass das Leben finanzierbar ist. Südtirol – weitum als Urlaubsdestination bekannt – ist für viele Einheimische aber schon lange nicht mehr leistbar.

Ein Gastkommentar von Melanie Mair

Immobilien in Südtirol haben seit Jahren enorme Preise angenommen, sodass junge Menschen entweder ihr Leben lang die Kosten abzahlen oder sich eine Eigentumswohnung nicht mehr leisten können. Oft müssen junge Menschen auf Eigentum oder Ersparnisse der Eltern zurückgreifen.

Eigentum wird zum Luxus


Es sei dabei auf folgendes Beispiel verwiesen: Eine 2-Zimmer-Wohnung mit rund 40 Quadratmetern kostet inkl. Parkplatz in der Garage und kleinem Kellerabteil schon über 400.000 Euro; zuzüglich Mehrwertsteuer, Maklerkosten, Notarspesen usw. Bei Einer 3-Zimmerwohnung können wir rund 100.000 Euro dazurechnen. Bei diesen Beispielen befinden wir uns im Raum Meran-Bozen. Nur in entlegenen Orten bzw. in von Abwanderung gefährdeten Gebieten sind die Wohnungen etwas billiger. Angesichts dieser Immobilienpreise sind die vom Land gewährten Förderungen in keiner Weise nachvollziehbar. So kann eine Einzelperson beim Erstkauf der Wohnung einen Grundbetrag in Höhe von maximal 35.000 Euro bekommen. Nur in wenigen Fällen kann der vorgenannte Geldbetrag um 25 Prozent erhöht werden.

Gleichzeitig stehen die Gehälter in keinem Verhältnis zu den Wohnungspreisen. In der Südtiroler Privatwirtschaft liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen bei 32.902 Euro.

Geburtenrate im Sinkflug


Es ist wenig verwunderlich, dass unter den aktuellen Umständen auch die Südtiroler Geburtenrate sinkt. Die Anzahl der Geburten gleicht seit einigen Jahren einer regelrechten Talfahrt (mit wenigen Ausnahmejahren). Die Fertilitätsrate in Südtirol, also die Anzahl der Geburten pro Frau, ist mit aktuell 1,55 zwar weiterhin die höchste auf italienischem Staatsgebiet, entfernt sich aber deutlich vom Richtwert für eine konstante Bevölkerungszahl. Gleichzeitig bekommen Ausländer ein Vielfaches an Kindern und können durch Sozialhilfe ihr Leben in Südtirol genießen. In Bälde werden in Südtiroler Gemeinden über 90 Flüchtlingsfamilien in Gratis-Wohnungen einziehen.

So werden Einheimische aus Südtirol vertrieben


In Südtirols Bevölkerung brodelt es daher immer mehr. Die Immobilienpreise sind hoch, die Gehälter nieder, die Geburtenrate sinkt und Ausländer bekommen Gratis-Wohnungen. Eine verkehrte Welt. Insbesondere für eine Minderheit in einem fremden Staat ist es wichtig, alles dafür zu geben, dass die eigene Bevölkerung im Land bleibt, sich wohlfühlt und die eigenen Werte weitergibt. Es wird aktuell aber vieles so gestaltet, dass jungen Menschen die Entscheidung, Südtirol zu verlassen, leider leicht gemacht wird.

Über die Autorin


Melanie Mair (geb. 1997) lebt in Tscherms und ist Juristin, Landesjugendsprecherin sowie Gemeinderätin der Süd-Tiroler Freiheit. Mair in den Sozialen Medien folgen: Facebook, Instagram

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