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Rekordpreise: NEOS-Abgeordneter Oberhofer verspottet Dieselfahrer

09. März 2026 / Österreich

Rekordpreise: NEOS-Abgeordneter Oberhofer verspottet Dieselfahrer
Symbolbild: freepik; Bildschirmfoto: x.com/den_dominik; Bildkomposition: Info-DIREKT

Voller Schadenfreude zeigt sich NEOS-Nationalratsabgeordneter Dominik Oberhofer über den aktuellen Dieselpreis an unseren Zapfsäulen, der erstmals die Zwei-Euro-Marke geknackt hat. Oberhofers Posting auf X stellt erneut unter Beweis, dass man sich von den Regierungsparteien und ihren Politikern nur Spott, aber keine echten Lösungen erwarten kann.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Oberhofer meint wohl, dass ihn und alle anderen E-Autofahrer die Preisexplosion an den Tankstellen nicht treffen würde. Offenbar will oder kann er nicht verstehen, dass alles teurer wird, wenn der Ölpreis steigt. Meist dauert es nicht lange, bis die Preise auch bei allen anderen Energieträgern nachziehen. Was zur Folge hat, dass auch der Strom teurer wird.

Teuerungsspirale wird gerade wieder in Gang gesetzt


Aber nicht nur das. Wenn die Energiepreise steigen, wirkt sich das auf alle Dienstleistungen und alle Produkte aus, denn in allen Dienstleistungen und in allen Produkten steckt Energie drin. Die Folge dieser Preissteigerungen wird wieder eine steigende Inflation sein. Auf diese wird die Europäische Zentralbank (EZB) wieder mit einer Erhöhung des Leitzinses reagieren, was alle jene Menschen zu spüren bekommen, die einen Kredit abzustottern haben. Wer das nicht glauben will, darf sich gerne an den Beginn des Ukraine-Krieges und die damaligen Preisexplosionen erinnern.

145.000 Euro Jahresgehalt - so lässt es sich leicht über Preisexplosionen lachen


Freilich trifft das den NEOS-Abgeordneten mit einem Bruttogehalt von fast 145.000 Euro und der Möglichkeit von Nebenverdiensten weniger hart. Und freilich bedeuten höhere Treibstoffkosten Mehreinnahmen für die Regierung. Trotzdem könnte Oberhofer einmal kurz nachdenken, bevor er sein schadenfreudiges Posting absetzt - über die negativen Auswirkungen und die ernsten Hintergründe dieser erneuten Preistreiber. Als Mitglied einer Regierungspartei könnte er auch darüber nachdenken, wie man die Österreicher vor solchen Preissteigerungen schützen oder diese zumindest abfedern kann.

Schadenfreude aufgrund hoher Frustration?


All das tat der NEOS-Abgeordnete jedoch nicht. Ich habe sogar das Gefühl, dass er den Dieselpreis ganz genau beobachtet hat und nur darauf gewartet hat, bis die Zwei-Euro-Grenze geknackt wird, damit er endlich sein selbstgefälliges Posting absetzen kann. Die Motivation dahinter könnte lange unterdrückter Frust sein. Schließlich muss er mit seinem E-Auto auf der Autobahn ständig zusehen, wie Dieselfahrzeuge kraftvoll und schnell an ihm vorüberziehen, während er dahinkriecht, um seinen Akku zu schonen. Und während die Dieselfahrer längst ihr Ziel erreicht haben, darf er sich alle paar hundert Kilometer eine Zwangspause bei einer Ladesäule einlegen. Wer ein E-Fahrzeug lenkt, macht das zudem selten aus Überzeugung, sondern meistens nur, weil es dafür staatliche Vergünstigungen gibt. Freiheit sieht echt anders aus, lieber Dominik Oberhofer.

Seltsames Freiheitsverständnis


Dass die NEOS einen seltsam anmutenden Begriff von Freiheit haben, haben sie im Parlament bereits mehrfach bewiesen. So hat die Mehrheit der NEOS-Abgeordneten während Corona für die Impfpflicht gestimmt. Auch die Messenger-Überwachung, das Social-Media-Verbot für Kinder und der „Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ werden von den NEOS mitgetragen.

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