Musik mit KI – das kann doch nichts sein. Im heutigen Sonntagsstück stelle ich das Projekt „Die Fiedel“ vor, das unterstreicht, dass es doch möglich ist die KI musikalisch sinnvoll zu nutzen.
Ein Sonntagsstück von Karl Sternau
„Die Fiedel“ bekam in der letzten Zeit viel Aufmerksamkeit, da verschiedene Mainstreammedien über das Projekt berichteten. „Mit radikalem Soundtrack auf Stimmenfang“ hieß es beispielsweise in der Morgenpost und die Welt erkannte gleich „auffällige Musikauswahl“.
Musik, die für gute Laune sorgt
Tatsächlich war „Die Fiedel“ in den erfolgreichen Wahlkämpfen der AfD sehr präsent und sorgte für gute Laune bei den großen Veranstaltungen. „Die Fiedel“ tritt als Frau in Ritterrüstung – Gesicht hinter einem Helm versteckt – auf, während die Musik elektronisch wiedergegeben wird. Das Motto lautet:
„Lyrik im Ausnahmezustand“
Unterschiedliche Stile
Die meisten Lieder gibt es entweder als „Techno Edit“ oder als „New Wave Edit“, wobei mich das letztere mehr überzeugt hat. Dabei werden nicht nur Volkslieder oder Hymnen neu vertont, sondern auch Gedichte. Das meiste Material stammt dabei aus dem 19. Jahrhundert, der Hochzeit der deutschen Romantik.
Deutsches Kulturgut erhalten
Deutsches Kulturgut wird durch „Die Fiedel“ so wieder bekannt gemacht und vor allem von der Jugend gehört. Über den Stil kann man sich streiten, aber die Idee ist mehr als lobenswert. Denn die Zeiten, wo der Bundespräsident noch „Hoch auf dem gelben Wagen sang“ sind längst vorbei.
Hier alle Links zu den Medienkanälen von "Die Fiedel": Die Fiedel – Volkslieder und Lyrik als Techno & Hardtekk
Als Einstieg kann hier das „Lied der Deutschen“ als „New Wave Edit“ gehört werden:
Über die Sonntagsstücke:
Karl Sternau präsentiert jeden Sonntag ein mehr oder weniger geistiges Fundstück aus der weiten Welt des Internets. Sollte ein hier geteilter Link nicht mehr funktionieren, waren Sie mit Ihrer Lektüre zu spät dran. Über Rückmeldungen zu den Sonntagsstücken sowie Ideen für weitere Sonntagsstücke freuen wir uns: [email protected]






