Im 75. Sonntagsstück möchte ich einen Film eines meiner deutschen Lieblingsschauspieler vorstellen. Neben Heinz Rühmann gehört dazu auch Götz George.
Ein Sonntagsstück von Karl Sternau
Götz George ist vor allem für seine Rolle als Tatort-Kommissar Horst Schimanski bekannt. Heute darf ich ihn in einer seiner frühen Hauptrollen präsentieren.
Sohn von Heinrich George
George hatte mit dem Schauspieler Heinrich George, der 1946 in sowjetischer Haft starb, einen prominenten Vater. Wie er wurde auch Götz George Schauspieler. Vor allem für seine vielseitigen Rollen wurde er bekannt. So war er als Skandalreporter, Serienmörder, KZ-Kommandant oder Boxer zu sehen. Später spielte er in der sehenswerten Dokumentation „George“ seinen Vater.
Western
Einem breiten Publikum wurde George durch die Nebenrolle des Fred Engel im Karl-May-Film „Der Schatz im Silbersee“ (1962) an der Seite von Lex Barker und Pierre Brice bekannt. Er wirkte noch in zwei weiteren Karl-May-Western („Unter Geiern“ und „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“) mit. In dieser Zeit wurde auch der Film „Sie nannten ihn Gringo“ gedreht, in dem George die Hauptrolle spielte. Später spielte er in keinem Western mehr mit.
Starker Film
„Sie nannten ihn Gringo“ hat mich vor allem wegen seiner nicht vorhersehbaren Handlung überzeugt. Es ist kein simpler Rachewestern, sondern er erzählt eine spannende Geschichte. George machte – wie immer – alle seine Stunts selbst. Der Streifen erhielt zu Recht sehr gute Kritiken.
Hier kann der Film von 1965 angesehen werden:
https://www.dailymotion.com/video/x3qiafu
Über die Sonntagsstücke:
Karl Sternau präsentiert jeden Sonntag ein mehr oder weniger geistiges Fundstück aus der weiten Welt des Internets. Sollte ein hier geteilter Link nicht mehr funktionieren, waren Sie mit Ihrer Lektüre zu spät dran. Über Rückmeldungen zu den Sonntagsstücken sowie Ideen für weitere Sonntagsstücke freuen wir uns: [email protected]






