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Das sagt FPÖ-Chef Kickl zu Orbàns Wahlniederlage

13. April 2026 / Wahlen

Das sagt FPÖ-Chef Kickl zu Orbàns Wahlniederlage
Bild FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl: Info-DIREKT

Nach der gestrigen Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn meldet sich nun FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl  zu Wort. Während Globalisten und das EU-Establishment jubeln, sieht Kickl das Wahlergebnis als Warnung für die Systemparteien in Österreich.

Das ungarische Volk hat gewählt, und Herbert Kickl stellt eines unmissverständlich klar: Der Wille des Souveräns ist das höchste Gebot der Demokratie. Dass Viktor Orbán seine Niederlage umgehend eingestand, sieht Kickl als Widerlegung der „undemokratischen“ Unterstellungen seiner Kritiker im Vorfeld. Doch trotz der Abwahl bleibt für den FPÖ-Chef das Erbe der Ära Orbán unangetastet.

Orbáns historische Verdienste


Kickl würdigte in seiner Stellungnahme die Leistungen der bisherigen ungarischen Regierung, die als Bollwerk gegen linksliberale Tendenzen galt. Er betonte:
„Trotz seiner Abwahl bleiben seine historischen Verdienste ungebrochen: Seine Erfolge in Sachen Grenzschutz, sein Bemühen um Frieden zwischen Russland und der Ukraine, sein mutiger Kampf gegen den EU-Zentralismus und den Regenbogen-Kult – all das bleibt.“

Damit macht Kickl deutlich, dass der politische Kurs Orbáns für Patrioten in ganz Europa ein Vorbild in Sachen Souveränität und Identität war und ist.

Kritik an der „Doppelmoral“ in Wien


Besonders scharf ins Gericht geht Kickl mit den Reaktionen der österreichischen Systemparteien. Er sieht in deren Freude über den Machtwechsel in Budapest eine tiefe Heuchelei. Während man Orbán für eine 16-jährige Regierungszeit kritisiere, klebe das „System ÖVP“ in Österreich sowie der „rotschwarze Proporz“ in den Kammern weitaus länger an der Macht.

Für Kickl ist klar, dass der Jubel über die Ablöse Orbáns den hiesigen Parteien als Boomerang zurückkommen wird:

„Dieselben Systemparteien, die sich also jetzt über die Ablöse Orbáns freuen, liefern damit genau das Argument für ihre eigene Abwahl.“

Warnung vor der „Brüsseler Einmischung“


Ein zentraler Punkt in Kickls Analyse ist die Rolle der EU-Kommission. Der massive Druck aus Brüssel im Vorfeld der Wahl sei ein Alarmzeichen für jeden Demokraten. Kickl befürchtet, dass die „EU-Zentralisten“ nun versuchen werden, ihre Agenda noch rücksichtsloser gegen die Mitgliedstaaten durchzusetzen:
„Unser patriotischer Schutzmechanismus muss daher jetzt noch stärker aktiviert werden. Der Widerstand gegen die wuchernden Machtbestrebungen Brüssels sowie gegen das Abnickertum und die Steigbügelhalter-Mentalität in den nationalen Regierungen ist heute wichtiger denn je.“

Ausblick: Systemwechsel in Österreich


Abschließend schlägt Kickl die Brücke zur heimischen Politik. Er wirft der aktuellen Bundesregierung vor, ein „Regime der Entfremdung vom Wählerwillen“ und der „Zerstörung unserer Neutralität“ errichtet zu haben. Der freiheitliche Weg sei nun die einzige Alternative, um Österreich vor Fremdbestimmung zu schützen.

Für Kickl steht fest: Der Kurs für einen echten Systemwechsel in Österreich wird nach den Ereignissen in Ungarn „umso mehr“ fortgesetzt, um das System derer zu überwinden, die sich von den Sorgen und Nöten der eigenen Bevölkerung abgewendet haben.

Hier Kickls vollständige Video-Stellungnahme:

Eine ausführliche Analyse zur Parlamentswahl in Ungarn hören Sie in diesem "Info-DIREKT Live-Podcast":

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