ÖVP-Minister schaut bei ÖH-Skandal tatenlos zu

ÖH Wien finanziert Presseaussendungen linksextremer Organisationen

Die Offensive gegen Rechts; By Haeferl (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Von Jänner 2013 bis März 2017 betrug der Anteil der ÖH-fremden Pressemitteilungen 61 Prozent. In diesem Zeitraum diente die ÖH Wien insgesamt 23 verschiedenen linksextremen Organisationen als Plattform. Darunter auch Gruppierungen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Wie die AktionsGemeinschaft nun bekannt gibt, wurden von der linksextremen ÖH Wien seit 2013 insgesamt 121 Presseaussendungen von zum Teil unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehenden Gruppierungen verbreitet. Finanziert wurden von der ÖH Aussendungen des noWKR-Bündnisses, diverser Autonomer Antifas und der Plattform Radikale Linke. Ausgesendet wurde auch für Refugees Welcome und das refugee camp vienna.

Österreich als Naziland

Auf der Liste der ÖH-Günstlinge findet sich unter anderem die Autonome Antifa Kärnten. Diese zeichnet sich durch eine besonders ausgeprägte österreichfeindliche Haltung aus. Auf deren Facebook-Seite findet sich der Slogan „Österreich du mieses Stück Scheiße“ und in den von der linksextremen ÖH Wien finanzierten Aussendungen bezeichnete sie Österreich als „Naziland“.

Antifa-Einbruchsversuche mit ÖH-Nähe

Auch für den linksextreme Kulturverein w23 hat die ÖH-Wien versendet. Der Verein ist vor kurzem erst in die Schlagzeilen geraten, als er in staatlich geförderten Räumlichkeiten ein Seminar zum Aufbrechen von Schlössern veranstaltete. Immer wieder versuchen Linksextreme, in die Wohnungen politisch Andersdenkender zu gelangen, um dort durch Diebstahl von Laptops und Unterlagen an Informationen zu kommen. Regelmäßig kommt es zu gewalttätigen Übergriffen.

AktionsGemeinschaft entsetzt

„Die Vertreter der ÖH Uni Wien zeigen mit der jahrelangen verdeckten Subventionierung staatsfeindlicher und linksradikaler Gruppierungen ihr wahres Gesicht. VSSTÖ und GRAS verschleudern ÖH-Beiträge für Freundschaftsdienste an ihnen politisch nahestehende Organisationen“,

zeigt sich Alexander Grün, Obmann der AktionsGemeinschaft Uni Wien, entsetzt über linksextreme Umtriebe an Österreichs Universitäten. Die AktionsGemeinschaft ist die größte Studierendenfraktion in der Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft.

Rot-rot-grüner ÖH Vorsitz

Der ÖH-Vorsitz Wien wird momentan von einer rot-rot-grünen Koalition aus GRAS (Grüne), VSStÖ (SPÖ) und KSV-LiLi (Kommunisten) geführt. Die Verantwortung für österreichische Universitäten liegt beim Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft unter der Leitung von ÖVP-Vizekanzler Mitterlehner. Dieser scheint angesichts der Vorgänge vom Treiben der Linksextremen überfordert.

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