Diese Woche ist Schauspielerin Elke Sommer im Alter von 85 Jahren gestorben. Ich möchte in diesem Sonntagsstück mit dem Karl-May-Film „Unter Geiern“ an sie erinnern.
Ein Sonntagsstück von Karl Sternau
Die Pfarrerstochter Elke Sommer kam durch einen Zufall zum Film. Nach dem Gewinn einer Miss-Wahl im Italien-Urlaub 1958 wurde sie Filmregisseur Vittorio De Sica entdeckt. Sie sagte später, dass sie aus reiner „Raffgier“ den ersten Film machte.
Sexbombe
Schnell hatte die attraktive Blondine den Ruf einer Sexbombe und wurde in zahlreichen Filmen in entsprechenden Rollen besetzt. Ihre größten Erfolge waren zusammen mit Paul Newman „Der Preis“ (1963), wofür sie den „Golden Globe Award“ bekam, und mit Peter Sellers „Ein Schuss im Dunkeln“ (1964).
Sängerin und Malerin
Die Gesangskarriere Sommers (unter anderem „Ich sage no“) war ein Misserfolg. Dafür machte sie sich als Malerin mit dem Pseudonym „E. Schwartz“ einen Namen und stellte sogar in New York aus. Im amerikanischen Fernsehen war sie in Talkshows, wie der „Dean Martin Show“, sehr präsent. Seit 1964 lebte sie neben Deutschland auch in den USA. Dort verstarb sie am 28. Oktober in Los Angelos.
Sommer ins Drehbuch geschrieben
Wie schon bei Mario Adorf ist mir Elke Sommer vor allem durch einen Karl-May-Film im Gedächtnis. Sie spielte an der Seite von Pierre Brice und Stewart Granger sowie Götz George in „Unter Geiern“ die junge Annie. Diese weibliche Hauptrolle, die es im Buch von Karl May gar nicht gab, wurde für sie ins Drehbuch geschrieben.
Hier kann „Unter Geiern“ von 1964 angesehen werden:
https://ok.ru/video/7904753486492
Über die Sonntagsstücke:
Karl Sternau präsentiert jeden Sonntag ein mehr oder weniger geistiges Fundstück aus der weiten Welt des Internets. Sollte ein hier geteilter Link nicht mehr funktionieren, waren Sie mit Ihrer Lektüre zu spät dran. Über Rückmeldungen zu den Sonntagsstücken sowie Ideen für weitere Sonntagsstücke freuen wir uns: [email protected]






